19.08.2013 | Versandhandel

Beate Uhse stabilisiert sich dank E-Commerce

Am Beispiel der Beate Uhse AG lässt sich der Wandel im (Versand-)handelsgeschäft sehr gut ablesen.
Bild: PhotoDisc Inc.

Vor allem dank eines Zuwachses im E-Commerce-Geschäft von fast 25 Prozent konnte sich der Beate-Uhse-Konzern weiter stabilisieren. Inklusive des Kataloggeschäfts legte der Umsatz in der Versandhandelssparte der Unternehmens um knapp sieben Prozent zu.

Auch die anderen veröffentlichten Zahlen sind interessant: Der Anteil des Online-Shoppings am Versandhandelsumsatz stieg erneut - von gut 71 Prozent im Vergleichszeitraum 2012 auf jetzt 83 Prozent. Gleichzeitig sank der EBIT der Versandhandelssparte, da verstärkt in (TV-)Werbung investiert wurde. Der EBIT des reinen E-Commerce konnte hingegen gesteigert werden. Dies dürfte auch einer der Gründe sein, warum Beate Uhse sich ein neues Shopsystem zulegen wird, das dem Omnichannel-Ansatz Rechnung tragen soll.

Denn auch in den Stores gibt es Wachstum: und zwar knapp drei Prozent beim Umsatz und 0,6 Millionen beim EBIT. Die Konzentration auf rentable Shop-Standorte, die moderne Umgestaltung von Shops und die damit einhergehende Schaffung von Erlebniswelten führten zu einer höheren Kundenfrequenz und Neukundenzugängen die sich in gestiegenen Umsätzen widerspiegeln, heißt es aus Flensburg.

Der Großhandel hat im ersten Halbjahr 2013 bewusst die Vermarktung von Fremdmarken zurückgefahren und den Fokus zunehmend auf die Vermarktung von rentablen und zukunftsweisenden Eigenmarken gelegt. Dieser Wandel soll konsequent weitergeführt werden. Bedingt durch diese Umstellung hat sich der Umsatz geplant um rund zehn Prozent verringert. Die Konzentration auf Eigenmarken soll den Großhandel weiter nachhaltig stärken.

  

Schlagworte zum Thema:  Versandhandel, Online-Marketing, Handel, E-Commerce, EBIT

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