| Studie

Vertriebskommunikation bleibt hinter Möglichkeiten zurück

Immer mehr Vertriebsmitarbeiter nutzen Smartphones und Tablets. Aber noch können sie Anwendungen wie Rich Media nicht in den Salesprozess integrieren.
Bild: Michael Bamberger

Die Digitalisierung hält Einzug in den Vertrieb deutscher Unternehmen. Und doch wird ihr Potenzial nicht ausgeschöpft. Wesentlichstes Manko: Dem Großteil der Mitarbeiter fehlen die passenden digitalen Anwendungen, um die Devices im Salesprozess optimal einzusetzen.

Über 80 Prozent Smartphone-Nutzung, steigende Tablet­Nutzung und eine hohe berufliche Präsenz der Mitarbeiter in sozialen Netzwerken – die Digitalisierung hält Einzug in den Vertrieb deutscher Großkonzerne. Und doch wird ihr Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. Wesentlichstes Manko: Dem Großteil der Mitarbeiter fehlen in ihren Unternehmen die passenden digitalen Anwendungen, um die Devices im Salesprozess optimal einzusetzen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Burda Creative Group (BCG) gemeinsam mit dem Forschungs­institut TNS Emnid in der bis dato größten Studie zur "Zukunft der Vertriebskommunikation" in Deutschland.

Demnach sind nur 21 Prozent aller befragten Mitarbeiter mit der Software und den verfügbaren Anwendungen vollkommen zufrieden. Wichtig sind digitale Lösungen, die verstreute Informationen und Systeme integrieren und die Informationsbeschaffung erleichtern. Schlagworte sind integrierte Lösungen, smarte Aggregation von Informationen und vertriebliche Nutzung von Rich Media – also durch Video, Audio und Animation angereicherter Content. Mit diesen Mitteln könnten alle Phasen des Salesprozesses effizienter gestaltet werden. »Moderner Vertrieb und moderne Kommunikation haben viel miteinander zu tun. Was Vertriebsmitarbeitern fehlt, sind digitale Anwendungen und Inhalte, die sich viel mehr als früher an der digitalen Medienwelt orientieren müssen«, so BCG-Geschäftsführer Gregor Vogelsang.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Mobile Marketing, CRM

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