13.12.2013 | Studie

Dm löst Amazon als beliebtester Händler ab

Amazon hat seine Spitzenposition an Dm verloren.
Bild: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG

Amazon ist nicht mehr der beliebteste Händler in Deutschland. Laut einer Studie der Beratungsfirma OC&C liegt mittlerweile Dm in der Käufergunst vorne.

Amazon liegt mit einem Gesamtwert von 82,5 von 100 möglichen Punkten 1,7 Zähler hinter dem Drogeriemarkt, der jedoch ebenfalls verloren hat und nun bei 84,2 Punkten liegt. Das Amazon-Minus gegenüber dem Vorjahr beträgt 7,7 Punkte. Dm konnte bei den Kunden vor allem in den Kategorien Preis-Leistung und Konsumentenvertrauen punkten.

Den dritten Platz sicherte sich Douglas (81,1 Punkte), nur minimal schlechter schneidet Thalia auf Platz 4 ab. Ebenfalls in die Top 5 hat es die Drogerie Müller geschafft. Auf Platz 6 folgt Rossmann, auf Platz 7 Tchibo. Auf den weiteren Plätzen rangieren Globus, Otto und Bonprix.

Insgesamt ist der traditionelle Handel im Aufwind: Fanden sich im vergangenen Jahr noch fünf reine Onlineplayer unter den Top 20, sind es 2013 mit Amazon und Ebay nur noch zwei. Zalando und Notebooksbilliger.de rutschen ins Mittelfeld ab.

Für den "Proposition Index 2013" wurden 30.000 Konsumenten aus neun Ländern zu 660 führenden Handelsunternehmen (darunter über 80 aus Deutschland) befragt.  Die Studie analysiert das Leistungsversprechen führender Handelsunternehmen und ermittelt die Kundensicht zu Preisstellung, Qualität, Auswahl, Einkaufserlebnis und Service sowie die Preis-Leistungs-Wahrnehmung und das Kundenvertrauen.

Schlagworte zum Thema:  Handel, E-Commerce, Kundenbindung

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