04.03.2013 | Prognose

Macht E-Commerce in Zukunft 50 Prozent des BIP aus?

Schon heute liegt der E-Commerce-Anteil laut Eco-Definition bei einem Drittel des BIP.
Bild: Haufe Online Redaktion

Dem E-Commerce gehört die Zukunft. Bereits in vier Jahren, so die Prognose des Eco Verbands der deutschen Internetwirtschaft, könnte mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik "irgendwas mit E-Commerce" zu tun haben.

Unter dem Begriff E-Commerce fasst der Verband alle Internet-Aktivitäten zusammen, mit denen "verbindliche Geschäftsprozesse" abgewickelt werden, dazu gehören neben klassischen Bestellungen in Online-Shops auch andere Bezahlungen, Reklamationen, Cloud Computing und elektronische Verwaltungsprozesse unabhängig davon, welches Gerät (PC, Tablet oder Smartphone) dabei zum Einsatz kommt. Anhand dieser Definition lag der E-Commerce-Anteil im vergangenen Jahr bereits bei gut einem Drittel (37 Prozent) des Bruttoinlandsprodukts.

Insgesamt werde der E-Commerce auch von Mobile Commerce geprägt sein, so Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Sprecher der Kompetenzgruppe E-Commerce im eco-Verband. Auf die Frage danach, ob die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte den E-Commerce beeinflussen werde, antworteten 83 Prozent der befragten Experten mit "trifft sicher zu". Das Hype-Thema Social Networks werde hingegen weniger Einfluss auf die Ausbreitung des E-Commerce haben. Mit einem "trifft sicher zu" antworteten hier lediglich 16 Prozent.

Dieser Entwicklung trägt auch ein Urteil des Bundesgerichtshofs Rechnung, welches bestätigt, dass ein Internetzugang in Deutschland inzwischen zu den Lebensgrundlagen gehört.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, E-Commerce, Handel, Versandhandel

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