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Einkauf und Beschaffung werden zu strategischen Unternehmenseinheiten

Auch der Einkauf in Industrieunternehmen wird zunehmend digital.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Einkauf in Industrieunternehmen wird immer mehr zu einer strategischen Unternehmenseinheit. Vor allem die Zusammenarbeit mit Produktentwicklung und Risikomanagement werde intensiver. So lauten die Ergebnisse einer Untersuchung der Unternehmensberatung PwC.

Die Gründe für diese Neuausrichtung des Einkaufs sind demnach vielfältig, besonderer Treiber ist aber die Digitalisierung. Weil Einkaufsprozesse zunehmend automatisiert würden und E-Procurement auf dem Vormarsch sei, hätten Einkäufer schlicht mehr Zeit, sich mit strategischen Fragen zu befassen. 

Zum anderen, so die von PwC befragten Führungskräfte aus dem Einkauf, lasse Big Data Produktentwicklung, Produktion und Einkauf enger zusammenwachsen. So seien 79 Prozent der Einkäufer direkt an der Produktentwicklung beteiligt. Und 78 Prozent erklären, sie seien sehr häufig oder häufig in Technologieentscheidungen involviert.

E-Procurement kommt

Doch die Digitalisierung verändert nicht nur die Rolle des Einkaufs in den Industrieunternehmen, sondern auch die Art und Weise der Beschaffung. Immerhin setzen laut Untersuchung schon 37 Prozent der Befragten spezielle IT-Systeme für das Lieferantenmanagement ein. 45 Prozent planen den Einsatz solcher Systeme. E-Procurement ist auf dem Vormarsch, auch wenn das Gros der Bestellungen heute noch per E-Mail abgewickelt wird. Und immerhin ein Viertel der Unternehmen greift für den Einkauf noch immer zum Telefon oder schickt ein Fax.

Schlagworte zum Thema:  E-Procurement, Beschaffung, Einkauf, Digitalisierung, Big Data

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