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Online-Kunden zahlen am liebsten per Rechnung

Nichts ist sicherer als die Rechnung. So sehen es zumindest die Kunden.
Bild: Michael Bamberger

Je größer die Auswahl der Bezahlmethoden, desto niedriger die Abbruchquote. Zu diesem Fazit kommt die Studie "Erfolgsfaktor Payment" von Ibi Research. Aber selbst bei der Wahl aus bis zu fünf verschiedenen Zahlungsarten, bevorzugt die Mehrheit der Online-Käufer weiterhin die Rechnung.

Fehlt das bevorzugte Zahlungsverfahren, brechen viele Online-Käufer den Kaufvorgang einfach ab. Aus diesem Grund ermöglichen die meisten Händler zwischen drei und fünf verschiedenen Methoden. Denn: Je größer die Auswahl, desto höher die Konversion. Am beliebtesten ist dabei die Rechnung, weil die bestellte Ware zunächst angesehen und geprüft werden kann, bevor es ans Bezahlen geht.

Überhaupt scheint die Option, per Rechnung bezahlen zu dürfen, das Vertrauen der Kunden in einen Händler bereits zu erhöhen: Denn die Studie belegt, dass allein durch das Anbieten der Rechnung als Zahlungsverfahren die Kaufabbruchquote um durchschnittlich knapp 80 Prozent gesenkt werden kann. Für Händler ist die Rechnung aber immer noch ein zweischneidiges Schwert. Für sie erhöht sich dadurch das Risiko verspäteter Zahlungen oder Zahlungsausfälle. Kunden hingegen bewerten sie aus ihrer Sicht als besonders sicher (61 Prozent).

Besonders ausgeprägt ist die Vorliebe für den Rechnungskauf bei Personen ab 55 Jahren. In dieser Altersgruppe bevorzugen 45 Prozent diese Payment-Methode, für Kreditkarte und Paypal entscheiden sich nur 20 beziehungsweise 19 Prozent. Als besonders nutzungsfreundlich empfinden die Kunden Paypal oder Kreditkarte. Letztere wurde im Verlauf der letzten zwölf Monate von 74 Prozent der Befragten eingesetzt. Schwer tut sich die Mehrheit weiterhin mit der Vorkasse. 88 Prozent der Befragten suchen lieber einen alternativen Anbieter als sich auf diese Bezahlmethode einzulassen.

Schlagworte zum Thema:  Handel, E-Commerce, Versandhandel, Payment

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