26.07.2012 | Payment

Online-Händler sind bei Zahlverfahren eher konservativ

An den Zahlungsverfahren ändern Online-Händler eher selten etwas.
Bild: Haufe Online Redaktion

Zahlverfahren müssen aus Sicht von Online-Händlern weit verbreitet und zu vertretbaren Kosten verfügbar sein. Außerdem müssen sie guten Schutz vor Zahlungsausfällen bieten. Dies ist ein Ergebnis der Studie "Die Qual der Wahl - Wie Online-Händler ihre Zahlungsverfahren auswählen" von Ibi Research.

Große Online-Händler (über eine Million Euro Umsatz) bieten ihren Kunden am häufigsten Kreditkarte (79 Prozent), Vorkasse (76 Prozent) und Paypal (69 Prozent) als Zahlungsweisen an. Bei kleineren Händlern liegt mit 90 Prozent klar die Vorkasse vorne, gefolgt von Paypal. Auf Kreditkartenzahlung setzen nur gut die Hälfte der kleineren Anbieter. Bei fast 40 Prozent der Händler blieb das Portfolio an Zahlungsverfahren in den vergangenen zwei Jahren unverändert.

Wenn etwas geändert wurde, wurde in aller Regel ein neues Verfahren hinzugefügt. Als mit Abstand wichtigsten Grund für eine Erweiterung des Zahlungsangebots nennen die Befragten die Verbreitung des Verfahrens. Ebenfalls wichtig: die explizite Nachfrage von Kundenseite sowie die Reduzierung von Zahlungsausfällen. Letztgenannter Punkt ist offenbar auch der entscheidende, wenn es darum geht, Paymentverfahren aus dem Portfolio zu streichen. Doch auch die Kosten, die für den Händler anfallen, spielen hier eine wichtige Rolle. Ebenfalls interessant: 30 Prozent der befragten Online-Shops bieten Neukunden andere Zahlungsoptionen an als Bestandskunden. Die ausführliche Studie können Sie hier einsehen.

Schlagworte zum Thema:  Payment, Versandhandel, E-Commerce

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