02.02.2015 | Payment

Mehrheit bleibt skeptisch gegenüber mobilem Bezahlen

Mit Vorsicht begegnen Verbraucher dem Mobile Payment.
Bild: Digital Vision

Die Skepsis der Bundesbürger gegenüber mobilen Bezahlmethoden bleibt: 43 Prozent lehnen sie strikt ab, 22 Prozent fühlen sich nicht ausreichend informiert. Dies geht aus der Studie "Omnikanalbanking“ der Targobank hervor.

Demnach nutzen erst 13 Prozent der Befragten mobile Angebote wie Google Wallet, Girogo oder Yapital. Ein Viertel plant immerhin die Nutzung von Apps zum kontaktlosen Bezahlen mit Smartphone oder Kreditkarte. 43 Prozent lehnen Mobile Payment jedoch nach wie vor strikt ab, 22 Prozent fühlen sich zu wenig informiert, um sich darauf einzulassen. Fazit: Für viele bleiben kontaktlose Bezahlmethoden Zukunftsmusik.

Als Hauptgrund für die Skepsis nennt die Mehrheit Sicherheitsbedenken. 74 Prozent halten Zahlungsverfahren über eine bankfremde App für unsicher, 61 Prozent misstrauen auch dem mobilen Bezahlen über NFC-Chip. Mehr als die Hälfte hat sogar bei den Angeboten der Banken Bedenken.

Trotz der allgemeinem Skepsis gegenüber kontaktlosen Bezahlmethoden, würden Verbraucher im Fall der Fälle eher den Banken vertrauen, kommentiert Ates Demir, Bereichsleiter Internet und Mobile Banking bei der Targobank, das Studienergebnis. Die Institute müssten ihre Kunden besser von ihren Sicherheitsstandards überzeugen.


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Schlagworte zum Thema:  Payment, Digitalisierung, Handel

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