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Jeder Dritte könnte auf Bargeld verzichten

Auslaufmodell Geldbörse: In Zukunft wird per Smartphone gezahlt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mehr als ein Drittel der Deutschen könnte einer Bitkom-Umfrage zufolge auf Bargeld verzichten. Noch ist es zwar das meistgenutzte Zahlungsmittel, aber schon ein Fünftel der 14- bis 29-Jährigen nutzt Mobile Payment.

36 Prozent können sich demnach vorstellen, in fast allen Alltagssituationen bargeldlos zu bezahlen. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen ist es sogar beinahe die Hälfte (46 Prozent). Und selbst ältere Konsumenten ab 65 Jahren halten einen Alltag ohne Geld für vorstellbar (29 Prozent).

Noch zahlen allerdings 96 Prozent der Befragten in Geschäften mit Scheinen und Münzen. Damit ist Bargeld momentan noch das meistgenutzte Zahlungsmittel. Mit 82 Prozent nutzen ähnlich viele eine Debitkarte, vor einem Jahr waren es erst 62 Prozent.

Mobile Bezahldienste setzen sich trotz vieler Bedenken langsam aber sicher durch. Mit Smartphone zahlen momentan zwar erst zehn Prozent, unter den 14- bis 29-Jährigen ist es jedoch bereits ein Fünftel. Die wachsende Beliebtheit der Kartenzahlung ebenso wie die Aufgeschlossenheit junger Menschen für innovative Zahlmethoden zeige, dass der Trend langfristig zur bargeldlosen Zahlung gehe, kommentiert Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz das Ergebnis. An Bedeutung gewinnen werde vor allem die NFC-Technologie.


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Schlagworte zum Thema:  Payment, Handel, Digitalisierung

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