| Ebay-Umfrage

Ladengeschäft bleibt zentrales Standbein für Multichannel-Händler

Mit Services kann der stationäre Handel punkten.
Bild: C&A

Trotz steigender Umsatzzahlen im Online-Handel – das stationäre Geschäft bleibt für Multichannel-Händler in Deutschland weiterhin ein zentrales Standbein. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Ebay und Innofact hervor. Für die Mehrheit bleibt es bislang die Haupteinnahmequelle. 

Rund 300 kleine und mittelständische Händler wurden befragt, von denen 60 Prozent ein stationäres Ladengeschäft betreiben. Demnach bleibt für knapp 60 Prozent der Multichannel-Händler das Ladengeschäft die Haupteinnahmequelle und damit wichtigstes Standbein. Fast jeder zweite Studienteilnehmer besitzt mehr als nur einen Laden und nur für vier von zehn ist der Online-Handel die Haupteinnahmequelle, der stationäre nur ein zusätzliches Standbein.

Immer wichtiger wird es, eine Brücke zwischen den Vertriebskanälen zu bauen. Mehr als jeder zweite Händler setzt auf Serviceleistungen, die der Laden fürs Internet bieten kann. Dazu gehören Click & Collect (53,6 Prozent) und die Rücknahme online gekaufter Ware im Laden (52,5 Prozent). Jeweils knapp ein Viertel arbeitet an der Einführung dieser Services. Mehr als ein Drittel der Händler setzt auf den Trend Showrooming und zeigt Waren im Laden, die auch online gekauft werden können, bei weiteren 27,4 Prozent soll dieser Service in Kürze eingeführt werden. Weitere Dienstleistungen: QR-Codes am Produkt für Online-Bestellungen 31,3 Prozent) und virtuelle Displays für Produktpräsentationen (21,8 Prozent). Letzteres wird von den Händlern als ein besonders wichtiger Trend gesehen.


Weiterlesen:

Was passiert stationär, wenn man den Online-Shop zusperrt?

Fashion-Marken nutzen Internet zur Förderung des stationären Handels

Kunden wollen Zusammenspiel von offline und online

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Handel, E-Commerce, Multichannel

Aktuell

Meistgelesen