12.03.2014 | Mobile Commerce

Smartphones mit schlechten Konversionsraten

Bei Tablets ist die Conversion höher als bei Smartphones.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Immer mehr Verbraucher greifen per Smartphone auf Webshops zu. Gekauft wird aber so gut wie nie, wie eine Studie von Statista.com nun belegt. Etwas besser ist hingegen die Bilanz bei Tablet-Computern.

Auf Basis von rund sieben Milliarden Einkäufen hat Statista die US-amerikanischen Konversionsraten verschiedener Geräte im vierten Quartal 2013 untersucht. Keine Frage, der Einfluss mobiler Geräte auf die Gewohnheiten beim Online-Shopping ist groß, schließlich sind Preisvergleiche und Einkaufstouren mit ihnen auch unterwegs kein Problem mehr.

Wie die Analyse ergeben hat, ist beim Vergleich der beiden mobilen Geräte, Tablets und Smartphones, die größere Gerätevariante der deutliche Sieger. Während die Konversionsrate bei Smartphones bei mageren 1,01 Prozent liegt, werden immerhin 2,59 Prozent aller angefangenen Einkäufe via Tablet tatsächlich beendet. Mit PCs, deren Konversionsrate bei 3,11 Prozent liegt, können beide Geräte nicht mithalten. Offenbar dienen Smartphones den meisten Verbrauchern doch eher als Informations- denn als Einkaufstool. Tablets schneiden wahrscheinlich allein wegen ihres größeren Displays, auf dem Produkte deutlich besser sichtbar sind, besser ab.

Die wahrscheinlicheren Käufer sind außerdem die Besitzer von Apple-Geräten: Beim Kindle-Fire liegt die Konversionsrate bei 0.82 Prozent, bei Android-Tablets bei 1,82 Prozent und bei I-Pads immerhin bei 2,72 Prozent. Nicht anders bei Smartphones: Auch hier liegt das I-Phone (1,09 Prozent) vor Android- (0,9 Prozent) und Windows-Geräten (0,7 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Handel, Versandhandel, Mobile Marketing, Multichannel, Vertrieb

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