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Der Einkauf per Smartphone wird zur Normalität

Gerade Männer bevorzugen den virtuellen Einkaufswagen und sparen sich den Gang in den Laden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Es gibt immer mehr Smart-Shopper. 29 Prozent der für die Studie "Mobile Life Index" von Simyo Befragten geben an, ihre Einkäufe gerne mit dem Smartphone zu erledigen. Dabei sind es besonders Männer, die sich den Weg in die Ladengeschäfte gerne ersparen.

Beim Mobile Shopping haben die Männer mit 34 zu 24 Prozent ganz klar die Nase vorn. Erhebliche Unterschiede gibt es naturgemäß auch zwischen den Altersgruppen. Knapp die Hälfte derer, die per Smartphone einkaufen, ist zwischen 25 und 34 Jahren alt. Angesteuert werden am liebsten die Webseiten von Online-Shops (72 Prozent). Bestellt werden Kleidung, Elektronik und manchmal auch Lebensmittel. 53 Prozent der Studienteilnehmer decken sich mit Musik und Apps ein und ebenso viele besorgen sich spezielle Shopping-Apps. Weniger verbreitet ist hingegen der Einkauf per QR-Code. Diese Technik nutzen bislang lediglich sechs Prozent der Smart-Shopper.

Vorsicht bei digitaler Werbung

Besonders häufig werden auch Bücher, DVDs und Spiele (69 Prozent) gekauft. Fast jeder Zweite hat schon einmal Elektronik und Hardware (46 Prozent) bestellt, nicht viel weniger (44 Prozent) Kleidung und Schuhe. Jeder Vierte gestaltet außerdem seine Freizeit mit dem mobilen Gerät und besorgt sich Tickets auf diesem Weg.
Immer häufiger nutzen Händler die Möglichkeit, die Nutzer über GPS-Funktion auf Sonderangebote oder Aktionen hinzuweisen. Ein Drittel der Empfänger steht dieser Werbeform auch aufgeschlossen gegenüber, rund fünf Prozent haben sie bereits genutzt. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn ebenfalls ein Drittel der Empfänger lehnt diese Services kategorisch ab. Sie fühlen sich eher genervt als dass sie einen Vorteil erkennen können. 34 Prozent empfinden außerdem Pop-ups oder Banner auf ihrem Handy als störend, 47 Prozent empfinden sie sogar als noch störender als auf einem Computer.

Obwohl 89 Prozent behaupten, ihr Einkaufsverhalten habe sich seit Einführung des Smartphones kaum geändert und sie würden weiterhin mehr im stationären Handel einkaufen, werden gewisse Funktionen im Ladengeschäft gerne genutzt. Ein Drittel nutzt das Smartphone, um vor Ort Preise zu vergleichen, 19 Prozent sehen sich vor dem Kauf im Geschäft Produktbewertungen an. Außerdem interessieren sie sich für die Herkunft oder Nährwerte von Produkten oder suchen nach Details über das Unternehmen.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Mobile Marketing, E-Commerce, Online-Marketing

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