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China erstmals größter ausländischer Aussteller

Aus aller Herren Länder reisen Unternehmen zu deutschen Messen.
Bild: © European Union 2012 PE-EP

Mehr als die Hälfte aller Aussteller auf deutschen Messen kam 2012 aus dem Ausland. Zum ersten Mal war China der größte ausländische Aussteller mit einer Präsenz auf 80 Prozent aller überregionalen Messen. Diese Zahlen liefert der Auma Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Auma).

Insgesamt beteiligten sich im vergangenen Jahr fast 99.000 ausländische Aussteller an den 160 internationalen Messen in Deutschland. Das waren 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte aller Aussteller (54,7 Prozent) kam damit aus dem Ausland angereist, die meisten aus China (12.305), Italien (11.123), Frankreich (5.682) und den Niederlanden (5.576).

Zum ersten Mal war die Volksrepublik China der größte ausländische Aussteller. Im Vergleich zu den Vorveranstaltungen legte die Zahl um elf Prozent zu. Das asiatische Land war auf immerhin 80 Prozent aller überregionalen Messen dabei. Aus dem süd-ost-zentral-asiatischen Raum kamen insgesamt fast 27.000 Aussteller (+4,5 Prozent). Die gesamte Region entsandte noch einmal mehr Unternehmen als im Jahr zuvor, beispielsweise legten Korea und Malaysia um acht und Indonesien und Japan um neun Prozent zu.

Ein Plus registrierte der Auma auch bei den EU-Staaten mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 3,5 Prozent. Überdurchschnittlich mehr Unternehmen kamen aus mittel- und südosteuropäischen Staaten wie Polen (plus 14 Prozent), Tschechien (plus zehn Prozent), Ungarn (plus zehn Prozent), Rumänien (plus 20 Prozent) und Bulgarien (plus 14 Prozent). Etwa gleich viele wie in den Jahren zuvor reisten aus den krisengebeutelten Staaten in Südeuropa an. Einzige Ausnahme: Griechenland mit einem Plus von immerhin 20 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Messe, Vertrieb, Marketing

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