13.03.2013 | Marktforschung

Stationärer Handel hat es schwer

Im stationären Handel dürfte es 2013 gerne "etwas mehr sein".
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die realen Gesamtumsätze im stationären Einzelhandel gehen auch in diesem Jahr weiter zurück, prognostiziert die Gfk. Konkurrenz aus dem Onlinehandel und Inflation stellen den Einzelhandel vor Herausforderungen. Doch wer sich strategisch positioniert, kann auch in diesem Jahr einen wachsenden Umsatz generieren.

Die Ergebnisse der Studie "GfK Einzelhandelsumsatz 2013" weisen auch in diesem Jahr auf ein geringes Wachstum in den Einzelhandelsumsätzen hin. Demnach erreicht der stationäre Einzelhandel ein Volumen von 412,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer nominalen Steigerung von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund für die seit Jahren niedrige Wachstumsrate sind unter anderem inflationsbedingte Preissteigerungen - und damit ein geringeres Gesamtbudget, das den Konsumenten zur Verfügung steht – sowie die wachsende Konkurrenz aus dem E-Commerce. Um dem zu begegnen, muss der stationäre Einzelhandel weiter Konzepte entwickeln, um sein Profil zu schärfen und Synergieeffekte mit dem Onlinehandel zu finden.

Unverzichtbar für den filialisierten Handel sind laut Gfk die Metropolen wie Berlin, Hamburg und München. Dort sollte eine Markenpräsenz sichergestellt sein. Nicht zu vernachlässigen sind aber auch die Klein- und Mittelstädte, deren Kaufkraft, abhängig von ihrer Versorgungsfunktion für das Umland, bisweilen weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Mit der entsprechenden Ladenpräsenz an attraktiven Standorten könne der Einzelhandel auch in diesem Jahr wachsende Umsätze generieren, so die Gfk.

Schlagworte zum Thema:  Handel, Marktforschung, E-Commerce

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