| M-Commerce

Online-Handel schöpft Umsatzpotenzial nicht aus

Sind Webseiten nicht für kleine Displays optimiert, kann die Bedienung umständlich werden.
Bild: GESOBAU, Thomas Manss & Company

Viele Online-Händler verschenken Umsätze, weil ihre Shops nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. Die Digitalagentur Tisoomi hat die 100 umsatzstärksten deutschen Onlineshops analysiert und herausgefunden, dass gerade einmal die Hälfte der Webseiten für M-Commerce ausgerichtet ist.

Im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft lassen diese Händler ein enormes Umsatzpotenzial links liegen, erklärt Tim Wendorff, Geschäftsführer von Tisoomi. Aufgrund ihrer rasanten Verbreitung nähmen Smartphones einen immer stärkeren Einfluss auf den Online-Markt. Ein beträchtlicher Teil der Nutzer verwende mobile Geräte neben dem Kauf auch zur Recherche, beispielsweise zum Preisvergleich unterwegs. Laut einer Google-Erhebung vom Mai haben 76 Prozent der Handybesitzer mit ihrem Gerät bereits nach einem Produkt oder einer Dienstleistung gesucht, 32 Prozent haben eingekauft.

Viele Händler würden die Relevanz des Themas noch immer unterschätzen, ergänzt Wendorff. Wer seinen Onlineshop nicht für den mobilen Gebrauch optimiere, laufe Gefahr, deren Nutzer zu verlieren, beispielsweise weil Videos längere Ladezeiten benötigen oder Dropdown-Menüs auf kleinen Geräten schwerer zu bedienen sind. Aus diesem Grund zahlen sich Investitionen in die Optimierung für Smartphones und Tablets schnell aus.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, E-Commerce, Versandhandel, Kundenbindung

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