23.03.2012 | Vertrieb

Luxusgüter: Europäer ändern ihre Kaufgewohnheiten

Die Begeisterung für Luxuswaren lässt – zumindest in Europa – nach. Einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey zufolge werden Luxuskonsumenten preissensibler und verändern ihre Kaufgewohnheiten.

Mehr als 50 Prozent der Luxuskonsumenten (Kunden, die mindestens ein Luxusprodukt im Jahr erwerben) kauften 2011 weniger hochpreisige Produkte als im Jahr davor. Die Befragten in Deutschland, Großbritannien und Italien zeigen sich inzwischen deutlich preissensibler. 17 Prozent gaben an, auf weniger kostspielige Marken umzusteigen. Unterschiede zeigen sich dabei in den Konsummustern: Während Deutsche in teure Kleidung investierten, gönnten sich Franzosen Düfte und Engländer Kosmetika. Lediglich in Italien wurde weiterhin in alle drei Produktkategorien investiert. Mehr als 30 Prozent der 4.500 Befragten investieren statt in Luxusprodukte, lieber in Luxuserlebnisse wie Reisen, Spa-Aufenthalte oder Restaurantbesuche.

Trotzdem konnte das Luxussegment im vergangenen Jahr noch einmal um zwei Prozent anwachsen. Hierfür sorgten Touristen aus China, Japan und Russland, die sich während ihrer Reisen mit Handtaschen und Uhren eindeckten. Damit wurden im vergangenen Jahr 36 Prozent aller Luxusgüter in Europa umgesetzt. (sas)

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