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"Bring your own Device" bei Führungskräften etabliert

Führungskräfte sind gern bereit, private Smartphones auch beruflich zu nutzen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

80 Prozent der Führungskräfte nutzen private Endgeräte im Arbeitsumfeld, und fast jede Zweite nutzt private Anwendungen – Tendenz steigend. Doch oft fehlt die Unterstützung seitens der Unternehmen. Das zeigt eine Studie im Auftrag von Microsoft Deutschland.

Während sich bei den IT-Managern die Unternehmen bei über der Hälfte finanziell an den Kosten beteiligt, liegt diese Quote bei Vertriebsleitern nur bei 15 Prozent. Diese Zahlen liefert die Studie„Consumerization Study CIO Challenges 2012 – Die Challenges auf Führungsebene“ von Techconsult im Auftrag von Microsoft Deutschland.

Das spiegelt sich auch in der Nutzung privater Geräte und Software wieder: Fast 90 Prozent der IT-Manager nutzen private Endgeräte und mehr als jeder Zweite private Software. Außendienst und Vertrieb liegen hingegen mit knapp 80 Prozent beziehungsweise 34 Prozent zum Teil deutlich dahinter. Demgegenüber steht die überdurchschnittlich hohe Motivation der Vertriebsleiter, private Endgeräte beruflich zu nutzen: Immerhin drei Viertel wollen dies, nicht zuletzt, weil für sie ein orts- und zeitunabhängiger Zugriff auf Daten und Dokumente eine überdurchschnittliche Bedeutung hat.

Die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche „Bring your own Device“-Strategie bilden darauf zugeschnittenen Unternehmensrichtlinien, besonders in Bezug auf Compliance und Sicherheit. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass ihr jeweiliges Unternehmen solche Richtlinien definiert hat. Vorreiter sind hier die Finanzdienstleiter, Nachzügler die Industrieunternehmen und die öffentliche Verwaltung.

Schlagworte zum Thema:  Smartphone, IT

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