10.10.2012 | IBM-Studie

Elektronik-Händler bei Multichannel führend

Bei Saturn funktioniert Multichannel schon ganz gut.
Bild: Media-Saturn-Holding GmbH

Eine Kombination aus stationären Geschäften und E-Commerce soll den Einzelhandel zukunftsfähig machen. Aber wie sieht der Status quo aus? Wie nahtlos greifen die verschiedenen Kanäle schon ineinander? IBM hat sich 30 Handelsunternehmen genauer angesehen.

65 Einzelkriterien wurden dabei bewertet, darunter die Preisstrategie, die Abwicklung von Bestellungen, Rückgabemöglichkeiten sowie die Einbindung von Smartphones und Social-Media-Kanälen. Am besten schnitten die großen Elektronik-Händler ab, mit Conrad Elektronik auf dem ersten Rang und Saturn sowie Media Markt auf den Plätzen zwei und drei. Conrad punktet vor allem mit den Funktionalitäten des Online-Auftritts sowie den Online-Bestellmöglichkeiten in den Filialen vor Ort. Mit geringem Abstand zu den Top drei hat es die Parfümeriekette Douglas auf den vierten Platz geschafft, dahinter folgen Mode- und Warenhäuser. Zu den besten mobilen Websites und Apps gehört beispielsweise Sport Scheck.

Lebensmittelhandel abgeschlagen

Weniger gut schnitt der Lebensmittelhandel ab. Kein einziges Unternehmen schaffte es unter die besten zehn. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die eng gespannten Filialnetze der großen Anbieter, die hohen logistischen Anforderungen aufgrund der obligatorischen Kühlkette und die geringen Margen im deutschen Lebensmittehandel. Diese Voraussetzungen machen Online-Handel nur für wenige Spezialanbieter überhaupt interessant.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Multichannel, E-Commerce

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