Die Schrift "Sale" zieht deutsche Kunden fast magisch an. Bild: Gabi Schoenemann ⁄

55 Prozent der Deutschen lassen sich mit Rabattaktionen in die Läden locken. Das hat eine Studie von Yougov ergeben. Und: Die Höhe des Haushaltsnettoeinkommens hat darauf keinen direkten Einfluss.

Laut Studie "Deutschland, deine Schnäppchenjäger“ wartet ein Viertel der Deutschen sogar mit dem Kauf, bis ein Artikel günstiger wird. Gerade einmal 13 Prozent lassen sich über den Preis so gar nicht zum Kauf animieren.

Die Zahlen gelten für alle Einkommensgruppen gleichermaßen. Beispiel: 55 Prozent der Haushalte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 1.000 bis 2.000 Euro gehen bewusst in Läden, in denen gerade eine Gutschein- oder Rabattaktion läuft. Von jenen, denen zwischen 4.000 und 5.000 Euro zur Verfügung stehen, bestätigen dies 57 Prozent und selbst bei Haushalten mit einem Nettoverdienst über 5.000 Euro sind es noch 53 Prozent. Ein klarer Trend lässt sich aus den Zahlen offenbar nicht ableiten.

Preisrecherche per Smartphone

Jeder vierte Deutsche zeigt sich dabei als geduldiger Konsument und wartet ab, bis der Preis eines Artikels gesenkt wird. Frauen sogar noch etwas häufiger als Männer. Sofort und ganz egal zu welchem Preis greifen nur 22 Prozent der Befragten zu. 29 Prozent suchen mithilfe ihres Smartphones nach einem alternativen Händler, der das Produkt sofort billiger anbietet und ein Viertel schaut sich direkt in anderen Läden um.

Für die Yougov-Omnibus-Studie wurden über 2.000 Verbraucher repräsentativ online befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Kundenbindung, Kaufverhalten

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