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Geschäfte inspirieren, aber online wird gekauft

Der Handel braucht Ideen, um On- und Offline-Kanäle zu verknüpfen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Es scheint ein Trend zu werden: Viele Verbraucher kaufen Produkte, die sie in einem Ladengeschäft entdeckt haben, letztendlich lieber im Internet. 61 Prozent der Teilnehmer einer Studie des Bezahldienstanbieters Skrill bestätigen dies. Beinahe jeder Fünfte gibt insgesamt online mehr aus als im stationären Handel.

Für die Studie „Zur Zukunft des Geldes“ waren rund 1.000 Personen befragt worden. Demzufolge überzeugt online vor allem der Preis: So haben 67 Prozent ein Produkt, das sie im stationären Handel gefunden haben, anschließend zu einem günstigeren Preis im Internet recherchiert. 28 Prozent haben sich gleich im Laden per Mobiltelefon über alternative Preise informiert. Vorreiter ist hierbei in erster Linie die jüngere Generation unter 30 Jahren mit 41 Prozent, aber immerhin auch jeder Zehnte über 55 Jahren nutzt die neue Technik zum Preisvergleich. Die Anzahl derjenigen, die direkt im Laden per Mobiltelefon einkaufen, ist mit fünf Prozent allerdings noch verschwindend gering.

Die Studie belege, so Siegfried Heimgaertner, CEO bei Skrill, dass die Fußgängerzone immer mehr zur Inspirationsquelle wird, während sich das Internet als Einkaufskanal etabliert. Händler müssten es schaffen, Smartphone-affine Kunden noch im Laden zum Einkauf im eigenen Online-Store zu animieren und damit Off- und Online-Welten zu verknüpfen.

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Multichannel, E-Commerce, Online-Marketing

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