08.12.2015 | Weihnachten

Rund ein Viertel der Verbraucher kauft Geschenke in letzter Minute

Was am 24. unterm Baum liegt, entscheidet sich manchmal in letzter Minute.
Bild: PhotoDisc Inc.

Während etwa jeder Dritte seine Weihnachtseinkäufe langfristig plant, lässt sich ein Viertel bis nach dem vierten Advent Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Predictive-Analytics-Spezialisten Blue Yonder.

24 Prozent der insgesamt 520 Befragten besitzen offenbar gute Nerven, denn sie lassen sich bis nach dem vierten Advent Zeit, um mit dem Weihnachtsshopping zu starten. Einem langfristigen Plan folgen hingegen 32 Prozent, sie starten die Geschenkesuche entsprechend früh. Vier von zehn Befragten (39 Prozent) lassen sich bei der Auswahl der Geschenke vor allem von ihrem Bauchgefühl leiten und entscheiden sich deshalb spontan für ein Produkt. Das Thema Schnäppchenjagd ist an Weihnachten offenbar weniger angesagt: Gerade einmal fünf Prozent achten beim Kauf von Weihnachtsgeschenken auf den Preis.

Ausnahmsweise keine Schnäppchenjagd

Der Einzelhandel würde natürlich gerne frühzeitig wissen, was unter den Weihnachtsbäumen liegen wird, kommentiert Dr. Michael Feindt von Blue Yonder das Studienergebnis. Angesichts des hohen Anteils an Bauchgefühl- und Last-Minute-Shoppern sei es jedoch besser, das Käuferverhalten permanent zu beobachten und eigene Kundendaten mit externen Faktoren abzugleichen. Dadurch werde einerseits der Ausverkauf stark nachgefragter Produkte, andererseits aber auch die überflüssige Lagerhaltung von Ladenhütern vermieden.

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Schlagworte zum Thema:  Analytics, Handel, E-Commerce

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