09.06.2017 | Zukunft des Handels

Deutsche sind offen für Einkaufsberatung durch Roboter

Für die Zukunft können sich die Deutschen ein Verkaufsgespräch mit einem Avatar durchaus vorstellen.
Bild: DFKI

Viele Deutsche können sich vorstellen, beim Shopping statt von einem Verkäufer von einem Roboter beraten zu werden. Das geht aus der Zukunftsstudie "Handel 2036: Wie kauft Deutschland übermorgen ein?" von QVC hervor.

Hat der Verkäufer in Zukunft ausgedient? Immerhin jeder vierte Verbraucher hätte nichts dagegen einzuwenden, von Avataren, Holografien oder Robotern beraten zu werden. Einzige Voraussetzung: Der Service muss stimmen. Sogar jeder Zweite stimmt der Aussage zu "Wenn der Service gut und freundlich ist, ist mir egal, ob dahinter ein Computer oder ein Mensch steckt." Besonders offen zeigen sich erwartungsgemäß junge Zielgruppen.

Einkaufsberatung muss trotzdem menscheln

Trotz Digitalisierung wird es aber auch in Zukunft nicht ohne eine Portion Menschlichkeit gehen. Und da sind sich die Verbraucher über die Generationen hinweg einig. Gerade weil in Zukunft so viel virtuell ablaufen wird, werden reale Erlebnisse umso wichtiger. Das bestätigt auch der Studienleiter und Trendforscher Peter Wippermann.

Als Ratgeber bleiben auch Freunde und Familie weiter relevant. Jeder Fünfte (19 Prozent) und sogar rund ein Viertel der Generation Y stellt sich vor, künftig gemeinsam im Online-Chat oder in der virtuellen Welt einkaufen zu gehen.

Für die Studie wurden mehr als 1.000 Deutsche zum Shopping der Zukunft befragt.

Lesen Sie auch: Drei Einsatzmöglichkeiten für Augmented Reality im stationären Handel

Schlagworte zum Thema:  Handel, Kundenservice, Customer Experience, Künstliche Intelligenz (KI)

Aktuell
Meistgelesen