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An Weihnachten sitzt das Geld locker

Schwer schleppen müssen Weihnachtsmänner in diesem Jahr, denn verschenkt werden oft Bücher.
Bild: Haufe Online Redaktion

Vor allem Bücher, Spielwaren und Bekleidung werden am 24. Dezember unter deutschen Weihnachtsbäumen liegen. Mit 288 Euro wird im Durchschnitt ein Prozent mehr ausgegeben als im letzten Jahr. Die Hälfte der Befragten will mindestens ein Geschenk online kaufen. So die Zahlen einer Gfk-Umfrage.

Der gesamte Handel kann demnach mit einem Umsatzvolumen von rund 15,2 Milliarden Euro rechnen, ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zu Vorjahr. Da einige auch in diesem Jahr wieder Bargeld verschenken werden, dürften sich die Händler auch nach den Feiertagen noch über nachträgliche Weihnachtsumsätze freuen. Laut Gfk-Umfrage wird das Volumen an Bargeschenken die drei Milliarden-Euro-Grenze überschreiten.

Am häufigsten werden wieder Bücher unter den Weihnachtsbäumen liegen. Rund 42 Prozent der Befragten planen Lesefutter zu verschenken (ein Minus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Für den Buchhandel ergibt sich damit ein Umsatzvolumen von rund 1,06 Milliarden Euro. 1,65 Milliarden Euro werden für Spielzeug ausgegeben. Vor allem die Elterngeneration der 25- bis 44-Jährigen sowie Großeltern werden im Schnitt 77 Euro dafür bezahlen. Zu den Top 3 der beliebtesten Geschenke gehören außerdem Kleidung und Accessoires. Der erwartete Umsatz liegt hier bei 1,86 Milliarden Euro.

DVDs, CDs und Blu-rays werden nicht mehr ganz so häufig verschenkt wie in den vergangenen Jahren. Dafür geben die Deutschen mit 37 Euro mehr dafür aus als Weihnachten 2012. Das gesamte Umsatzvolumen wird rund 418 Milliarden Euro betragen. Stattdessen werden mehr Abos und Veranstaltungstickets verschenkt. Da auch hierfür im Durchschnitt mehr ausgegeben wird, steigt der Gesamtumsatz auf 816 Millionen Euro.

Zumindest ein Teil der Geschenke wollen die Deutschen auch in diesem Jahr wieder online kaufen. 49 Prozent wollen mindestens einen Artikel im Internet bestellen, immerhin ein Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Mit großem Abstand auf Platz eins liegt der Kauf von Abos und Tickets (70 Prozent), gefolgt von Computern, Notebooks und Tablets (57 Prozent) sowie Software (56 Prozent).

Die Studie "Weihnachtsgeschäft 2013" basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 4.000 Personen im Alter zwischen 14 und 74 Jahren.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, E-Commerce, Handel

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