| Krisenmanagement

Entscheider setzen auf langfristige Verträge

Der Einkauf plant langfristig
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Vertriebler aufgepasst: Wie begegnen Top-Manager aus dem Einkauf der anhaltenden Wirtschaftskrise? Die Antwort auf diese Frage ist laut einer Studie die langfristige Bindung der Lieferanten zu festen Konditionen.

Die größte Gefahr sehen die Entscheider in Inflations- und Preisrisiken. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gaben dieser Gefahr die größte Bedeutung, dicht gefolgt von Währungskrisen. Aus diesen Gründen ist es wenig verwunderlich, dass Deutschlands Top-Manager laut der Studie "Wie deutsche Topmanager auf die Finanz- und Eurokrise reagieren" eine Lieferantenbindung zu festen Konditionen bevorzugen. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben diese Methode als Strategie gegen die drohenden Gefahren an.

Damit einher geht allerdings ein weiteres Risiko. Mehr als ein Drittel der Befragten sehen die Insolvenz der Zulieferer ebenfalls als große Gefahr. Trotzdem sind langfristige Verträge mit den Lieferanten das Mittel der Wahl, obwohl sich das Risiko damit nur verlagert.

Im Rahmen der Studie wurden 183 Entscheider aus der deutschen Wirtschaft befragt. Im Auftrag des Faktenkontors ging es konkret um die Auswirkungen von finanzpolitischen Unsicherheiten auf ihre Unternehmenssteuerung. Die Manager nahmen online an der Umfrage auf dem Entscheiderpanel der Zeitung "Die Welt" teil.

Schlagworte zum Thema:  Einkauf, Manager, Vertrieb

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