10.12.2012 | Einzelhandel

Innenstädte bleiben Inspirationsquelle Nummer eins

Der virtuelle Einkaufsbummel im Internet kann die Schaufenster nicht ersetzen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Obwohl immer mehr Verbraucher das Internet als Einkaufskanal schätzen lernen, bleiben die Innenstädte Inspirationsquelle Nummer eins bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Laut Ketchum Pleon Influencer Monitor „Weihnachten 2012“ wollen 47 Prozent der Befragten auf den gewohnten Stadtbummel nicht verzichten.

In Zusammenarbeit mit dem Marktforscher Yougov befragte die Kommunikationsagentur mehr als 1.000 Bundesbürger nach ihren Inspirationsquellen beim Weihnachtseinkauf. Demnach ist der virtuelle Einkaufsbummel im Internet mit 37 Prozent zwar eine beliebte Alternative zu überfüllten Innenstädten, ganz verzichten wollen die meisten auf den gewohnten Trubel aber offenbar nicht. Beliebt ist das Internet vor allem bei den jüngeren Zielgruppen: 51 Prozent der 25- bis 34-Jährigen nennen das Web als Anlaufstelle Nummer eins, jeder zehnte 16- bis 24-Jährige lässt sich durch Statusmeldungen und Likes auf Facebook inspirieren. Immerhin: 38 Prozent beschreiten ganz traditionelle Wege und fragen nach dem Wunschzettel des zu Beschenkenden. Klar abgeschlagen ist mit nur  elf Prozent die Fernsehwerbung. Jeweils nur ein Prozent verlassen sich auf Plakatwerbung oder Youtube.

Außerdem wollten die Meinungsforscher wissen, worauf die Käufer besonderen Wert legen. 68 Prozent ist es wichtig, eine persönliche Geschichte mit dem Geschenk zu verbinden, 28 Prozent legen Wert auf Qualität und Langlebigkeit; ein günstiger Preis ist hingegen nur für 21 Prozent ausschlaggebend. Die sparsamsten Käufer wohnen entgegen des Klischees nicht in Baden-Württemberg, sondern in Brandenburg (36 Prozent), Bremen (34 Prozent) und Schleswig-Holstein (33 Prozent).

Auch auf die Umweltfreundlichkeit der Geschenke achten die Wenigsten: Lediglich zwölf Prozent geben an, dass Nachhaltigkeit ein entscheidender Faktor beim Geschenkekauf darstellt.

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