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Zwei Drittel der deutschen Online-Shops sind mobil

E-Commerce: Deutsche lieben Rechnungskauf. Und Online-Shops setzen auf Service per E-Mail.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Zwei Drittel der Online-Shops in Deutschland sind mobil-fähig. Mobile Website und Responsive Design sind die bevorzugten Instrumente, Apps sind weniger gefragt. Das geht aus einer Metastudie von Idealo hervor. 

Zwei von drei deutschen Online-Shops sind mobil-fähig. Rund 55 Prozent der Shops setzen dabei auf mobil optimierte Websites, die eigens entwickelt wurden, etwas mehr als zehn Prozent nutzen Responsive Design, um den Shop für alle Endgeräte nutzbar zu machen. Damit liegt Deutschland im europaweiten Vergleich recht weit vorne. In Frankreich etwa haben fast 50 Prozent der Online-Shops keine mobile Optimierung, in Polen sogar fast 55 Prozent. Shopping Apps sind weniger verbreitet, aber immerhin knapp die Hälfte der deutschen Online-Shops bietet ergänzend eine App. Interessanter Aspekt dabei: Es gibt mehr I-OS-Apps als Android-Apps, dennoch generieren Android-Apps mehr Klicks. mehr Umsatz bescheren den Online-Shops allerdings Apple-Nutzer. 

Kundenservice in der Regel über E-Mail oder Call-Center

Europaweit sind die E-Mail beziehungsweise ein Online-Formular der bevorzugte Servicekanal der Shopbetreiber (siehe "E-Mail zentraler Servicekanal im E-Commerce"). In Deutschland bieten fast alle Online-Shops diesen Weg. Call-Center sind europaweit bei annähernd 85 Prozent der Shops im Einsatz, in Deutschland sind es 80 genau Prozent. Auch im E-Commerce ist der persönliche Kontakt über die Hotline also ein gern genommener Weg für die Kontaktaufnahme (siehe "Beratung lieber persönlich als digital"). Das gilt vor allem für Frankreich und Italien, wo über 95 Prozent der Online-Shops Call-Center-Support anbieten. 

Payment: Deutsche Online-Shops bieten die meisten Optionen

deutsche Online-Shopper haben die im europäischen vergleich die meisten Möglichkeiten beim Payment. Insgesamt zehn Bezahlarten kommen zum Einsatz. Allerdings akzeptieren zwölf Prozent der untersuchten Shops keine Kreditkarten. Dafür bieten fast zwei Drittel (64 Prozent) der Händler Rechnungskauf an. Das ist auch, wie andere Untersuchungen zeigen, die bei deutschen Kunden beliebteste Art des Einkaufs (siehe "Rechnung bleibt beim Payment die Nummer 1"). Und immerhin 22 Prozent haben Barzahlung bei Abholung im Portfolio – für die Studienautoren ein Zeichen dafür, dass Click & Collect mittlerweile weit verbreitet ist. 

Für die Metastudie hat Idealo sechs eigene Studien aus dem Jahr 2014 zusammengefasst.


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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Online-Shop, E-Mail, Service, App, Call-Center

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