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Vier Trends in der Logistik für 2016

Kunden wollen die Art der Lieferung selbst bestimmen.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Die Digitalisierung treibt den E-Commerce an, und der Logistikmarkt muss sich anpassen. Henning Berndt, Managing Director Central Europe bei Metapack identifiziert Trends in der Logistik, die sich 2016 behaupten werden, und erklärt, womit verstärkt zu rechnen ist.

#1 Deutscher E-Commerce wächst über Europas Grenzen hinaus

Die asiatischen Märkte wollen einen neuen Geschäftspartner gewinnen gehen auf Europa zu. Zusätzlich zu den Absatzmärkten im Osten, nehmen Top-Marken auch Kurs Richtung Westen: Dabei wird ein stärkerer Abverkauf aus Europa nach Asien und in die USA währungsabhängig sein.

#2 Art der Lieferung

Kunden wollen die Art der Lieferung selbst bestimmen. Geringe Auswahlmöglichkeiten haben einen negativen Einfluss auf die Shopwahl des Kunden. Dabei reicht die Palette der Lieferarten von Click and Collect, über Same Day Delivery, bis zu Wunschzeitraumzustellungen.

#3 Retouren verringern

Für viele Händler sind Retouren nach wie vor zu teuer. Abhilfe schaffen könnten ein Retourenportal und Prozessverbesserungen beim Retourenmanagement (kürzere Durchlaufzeiten).

#4 Anlieferung der Bestellungen

Paketboxen ermöglichen die flexible Zustellung von Sendungen. Im B2C-Bereich könnte diese Lösung aufgrund der zu hohen Kosten scheitern. Hingegen bietet sie dem B2B-Bereich zahlreiche Möglichkeiten: zum Beispiel könnten über Nacht dringend benötigte Werkzeuge oder Maschinen auf einer Baustelle zugestellt werden. Experimente wie Kofferraumzustellungen, oder die Lieferung per Drohne, sind in Bernds Augen nicht zukunftsfähig. Datenschutz und personeller Aufwand würden ein zu großes Hindernis darstellen.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Logistik

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