16.11.2012 | E-Commerce

Umsatzwachstum in Österreich und der Schweiz

Auch in den Bergen setzt man auf auf Multichannel.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die E-Commerce-Märkte in den Alpen wachsen. Um jeweils rund 25 Prozent stiegen die Umsätze in Österreich und der Schweiz im vergangenen Jahr. Diese Zahlen liefert die Studie „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2012“ von Ehi und Statista. Gut aufgestellt sind beide auch im Mobile Commerce.

Für die Studie wurden die jeweils 250 umsatzstärksten Onlineshops analysiert. Trotz ähnlich hoher Wachstumsraten unterscheiden sich die Märkte dennoch in einigen Punkten voneinander. Während in Österreich wie bereits im Jahr zuvor die zehn umsatzstärksten Händler etwas ein Drittel des gesamten Online-Umsatzes generierten, ist der Marktanteil der Schweizer Top 10 mit 36,1 Prozent um zehn Prozentpunkte angestiegen.

Bei einer Wachstumsrate von etwa 28 Prozent erzielten österreichische Online-Händler Umsätze von rund 2,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,6 Milliarden). In der Schweiz liegen die erwirtschafteten Erträge bei 3,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,7 Milliarden), was einer Steigerung von 28 Prozent entspricht.

Händler setzen auf mehrere Kanäle

58 Prozent aller Onlineshop-Betreiber in Österreich positionieren sich auch mit einem stationären Geschäft am Markt. Zusätzliche Vertriebskanäle sind Marktplätze von Amazon (34 Prozent) und Ebay (16,4 Prozent) sowie Kataloge (28 Prozent). Immerhin 30,8 Prozent bieten ihren Kunden darüber hinaus eine Smartphone-optimierte App oder Website mit integrierter Shopfunktion.

Im Partnerland verkauft noch jeder Zweite seine Produkte im stationären Handel. Außerdem werden auch hier Kataloge (28 Prozent) sowie die Marktplätze von Amazon (12,4 Prozent) und Ebay (6,4 Prozent) als Absatzkanal genutzt. Ein ähnliches Bild wie in Österreich zeigt sich bei den mobilen Aktivitäten der Händler: 27,2 Prozent setzen inzwischen auf Mobile Commerce.

Social Media weiter im Kommen

Beliebtester Kanal unter den Social Media ist in beiden Ländern Facebook (Österreich: 78,8 Prozent; Schweiz: 70,4 Prozent). Das Netzwerk konnte seine Präsenz im Vergleich zu den Vorjahren damit weiter ausbauen. Eine deutliche Steigerung ist auch bei anderen Kanälen zu erkennen. Die Aktivitäten über den Kurznachrichtendienst Twitter stiegen in Österreich innerhalb eines Jahres von 33,2 auf 47,6 Prozent, in der Schweiz von 25,6 auf 40,8 Prozent. Ähnliche Zuwachsraten verzeichnet auch die Nutzung von Youtube.

Zur Optimierung der Konversionsraten und zur Messung von Besucherströmen und Benutzerfreundlichkeit dienen vielen Web-Analytics Lösungen, allen voran Google Analytics (Österreich: 58,4 Prozent; Schweiz: 67,2 Prozent). Die am häufigsten genutzte Versandart ist die Österreichische beziehungsweise Schweizerische Post mit 29,6 und 44,8 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Handel, Multichannel, Mobile Commerce, Social Media

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