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Top-Haushaltsmarken setzen auf eigenen Online-Shop

Tafelservice-Markenhersteller setzen fast alle auf den Direktvertrieb per Online-Shop.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Acht der zehn größten Haushaltswaren-Marken in Deutschland betreiben einen eigenen Online-Shop. Sie informieren Website-Besucher aber auch über das nächstgelegene Fachgeschäft, wie eine Untersuchung zeigt. 

Die führenden Marken für Haushaltswaren wie Töpfe, Geschirr und Besteck setzen auf den Online-Direktvertrieb. Das hat eine Untersuchung von ECC Köln und Commerce Connector herausgefunden. Die Produkte seien zwar fast immer auch über Online-Plattformen erhältlich, dennoch betrieben Villeroy & Boch, Rosenthal, WMF und Silit sowie Kahla, ASA Selection, Zwilling und Nachtmann eigene Online-Shops. Und das auf hohem Niveau: Videos kommen fast überall zum Einsatz, um Produkte zu präsentieren, Herstellverfahren zu erklären oder Website-Besucher zum beispiel beim Aufbau von Küchenmöbeln zu unterstützen. Zoomfunktion und Produktratgeber seien Standard. 

Stationärer Handel soll gestützt werden

Doch so sehr die Websites und Online-Shops auch darauf ausgerichtet sind, Kunden direkt zum Kauf zu führen: Den stationären Handel sollen sie nicht ausbooten, im Gegenteil. Alle Unternehmen bietet die Möglichkeit, die nächstgelegenen Fachgeschäfte zu finden, den Handelspartnern sollen kaufbereite Interessenten zugeführt werden. Viele Kunden kaufen hochwertige, teure Haushaltwaren nach wie vor gerne traditionell – nach intensiver Internet-Recherche.

Mobile Commerce scheint für die Hersteller allerdings noch kein Thema zu sein, nicht ein Shop war für Mobile optimiert. "Hier besteht definitiv Handlungsbedarf. Smartphones und Tablets spielen bei der Informationssuche und beim Online-Shopping eine immer größere Rolle. Diese Entwicklung dürfen Hersteller nicht verschlafen", mahnt Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln


Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Online-Shop, Video, Mobile, Handel

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