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Stationärer Handel verliert Möbelverkauf als seine große Bastion

Bild: Haufe Online Redaktion

Nur Bücher und Kleidung- das war einmal im E-Commerce. 42 Prozent der Online-Shopper haben mittlerweile Bett, Schrank und Co. im Netz bestellt. Damit hat der E-Commerce ein altbewährtes Geschäftsfeld des stationären Handels übernommen. Der Möbeleinkauf per Mausklick ist bei Frauen besonders beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Bitkom-Studie.

Jeder vierte Online-Shopper hat bereits Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Dabei galt dieses Geschäft zu Beginn der Digitalisierung noch als feste Bastion des stationären Handels. Bequemes Sofa-Shopping, problemlose Retouren und Chat-Beratung locken die Kunden in den Online-Shop. „Die Produktbewertungen anderer Kunden sind zudem ein weiteres Hilfsmittel bei der Entscheidungsfindung“, erklärt Bitkom-Expertin Julia Miosga.

Einrichtung ist Frauensache

Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Internet zu erwerben, ist besonders unter den weiblichen Online-Shoppern (47 Prozent) sehr begehrt. Ganze zehn Prozent weniger sind es bei den Männern. Weitere deutliche Unterschiede zeichnen sich auch bei den verschiedenen Altersgruppen ab. Möbel per Mausklick, bestellt die Altersgruppe 30 bis 49 Jahre (46 Prozent) am häufigsten. Jedoch auch in der kaufschwächsten Generation 14 bis 20 Jahre sind es immer noch 39 Prozent. Bei den 50- bis 64-jährigen sind es 43 Prozent und bei den Online-Shoppern ab 65 immer noch 32 Prozent.

Bitkom Research befragte im Auftrag des Digitalverbands Bitkom 1.111 Online-Shopper ab 14 Jahren aus Deutschland.


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