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Online-Shops befürworten kostenpflichtige Google-Produktsuche

Online-Händler sollen an Google zahlen - und freuen sich darüber.
Bild: Haufe Online Redaktion

Mehr als die Hälfte der Shop-Betreiber stehen der geplanten Umstellung von Google Product Search auf die kostenpflichtigen Product Listing Ads positiv oder neutral gegenüber. Die Shops erhoffen sich davon einen größeren Einfluss auf das Ranking, so eine Studie von Intelliad.

Das Technologieunternehmen befragte 116 Branchenexperten zu dem Vorstoß von Google, die Produktsuche kostenpflichtig zu machen. 56 Prozent stehen dem positiv oder neutral gegenüber, 40 Prozent eher negativ und vier Prozent sehen durch die Umstellung ihre Existenz bedroht. Als positiver Aspekt wird vor allem der erhöhte Einfluss auf das Ranking gesehen (67 Prozent). 53 Prozent der Unternehmen erhoffen sich, das Trafficvolumen gezielter steuern zu können, und ebenso viele denken, dass sich durch die Umstellung auch kleine Shops gegenüber den großen Playern durchsetzen können. Genau die Hälfte der Befragten erwartet durch die Umstellung ein besseres Reporting bis auf die Produktebene und 27 Prozent hoffen auf eine höhere Transparenz bei der Buchung. Obwohl Product Listing Ads schon jetzt buchbar sind, schalten 44 Prozent der Befragten sie noch nicht. Neun Prozent kennen dieses Werbeformat noch gar nicht und verlassen sich auf den kostenlosen Traffic aus Google Shopping.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Handel, Vertrieb

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