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Mehrheit der KMU übernimmt Rücksendekosten nicht

Die Big Player der Branche übernehmen die Rücksendekosten weiterhin - aus Wettbewerbsgründen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Trusted Shops zieht 100 Tage nach Einführung der neuen EU-Verbraucherrichtlinie Bilanz: Zwei Drittel der kleinen und mittleren deutschen Onlinehändler nutzen die neuen Regelungen demnach und übernehmen keine Rücksendekosten für ihre Kunden.

Seit der Einführung der neuen Verbraucherrechte im Juni berichten 26 Prozent der Online-Händler, die keine Rücksendekosten mehr übernehmen, über einen Rückgang der Retouren. Dadurch fällt nicht nur eine Menge Arbeit beim Handling der Retouren weg, auch die Margen wurden dadurch erhöht.

Allerdings werden durch das neue Gesetz die Unterschiede zwischen KMU und den Big Playern deutlich, denn für letztere ist die Übernahme der Rücksendekosten aus Wettbewerbsgründen alternativlos, selbst auf Kosten hoher Retourenquoten. Auf die Bestellmengen hat das neue Verbraucherrecht bisher allerdings kaum Auswirkungen. Nur jeder zehnte Online-Händler führt Veränderungen in diesem Bereich auf die neuen Regelungen zurück.

Der Einfluss auf den grenzüberschreitenden Handel ist bislang indes gering. Nur jeder siebte Händler, der ins Ausland verkauft, konnte eine Zunahme bei den Bestellungen aus anderen Ländern feststellen.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Vertrieb, Versandhandel, Kundenservice, Mittelstand

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