01.10.2015 | E-Commerce

So bereiten Sie Ihren Webshop aufs Weihnachtsgeschäft vor

Auch Shopbetreiber sollten rechtzeitig an den Weihnachtsmann denken.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wer im Weihnachtsgeschäft in Sachen E-Commerce vorne mit dabei sein will, sollte sich frühzeitig vorbereiten. Trusted Shops gibt Tipps für Onlinehändler.

Mit dem Weihnachtsgeschäft beginnt die heiße Phase des Jahres. Darauf sollten sich Webshop-Betreiber rechtzeitig vorbereiten.

Volle Hosting-Power für Schnellshopper

Im Weihnachtsgeschäft tummeln sich besonders viele Besucher im Onlineshop, die gleichzeitig sehr viel weniger Zeit mitbringen als sonst. Shopbetreiber müssen deshalb ihr System so aufrüsten, dass auch bei sprunghaft ansteigenden Besucherzahlen keine langen Wartezeiten entstehen. Ermitteln Sie Ihren Bedarf im Vorfeld und bitten Sie den Provider um eine Einschätzung in Bezug auf Traffic und Besucherzahlen. Fragen Sie nach skalierbaren Servern, die monatlich angepasst werden können, und wie es um Caching sowie Content Delivery Networks (CDN) steht.

Päckchen schnell verschicken

Der zusätzliche Logistik-Aufwand wird gerne unterschätzt. Es müssen (sehr) viel mehr Pakete gepackt und versendet werden als zu anderen Jahreszeiten. Haben Sie dafür ausreichend Material (Kartons, Füllmaterial, Klebeband, Etiketten) vorrätig? Sind genügend Mitarbeiter (eventuell Aushilfen) verfügbar, die mit anpacken können? Und: Nicht nur der eigene Shop muss an Weihnachten deutlich mehr Pakete verschicken, anderen Händlern geht es genauso. Klären Sie deshalb, welche Kapazitäten Ihr Logistikpartner anbieten kann. Klare Angaben zur Lieferzeit sind wichtig, damit alle Geschenke am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Aktuelle Trends bedienen

Was sind Dauerbrenner? Was sind die Top-Seller dieses Jahres und welche anderen Produkte haben das Zeug, zum beliebten Geschenk zu werden? Diese Produkte sollten Sie in eigene "Geschenke-Ideen-Kategorien“ bündeln und das Sortiment entsprechend erweitern. Nicht vergessen: Tags und Keywords müssen den Produkten angepasst werden.

SEM und Texte anpassen

Die Suche nach einem Geschenk fällt Käufern ungleich schwerer als die nach einem bestimmten Produkt. Schlagwörter wie "schön“, "kreativ“ oder "unter 25 Euro“ bilden die Kategorien, in denen Kunden vor Weihnachten denken. Sorgen Sie dafür, dass potenzielle Kunden mit diesen Suchbegriffen in Ihrem Shop landen und dort auch schnell fündig werden. Die rote Krawatte ist dann nicht mehr nur "Business“, sondern auch "Geschenk“, "Schwiegervater“ oder eben "unter 25 Euro“. Überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, eine Ratgeber-Funktion oder eine Kunden-Segmentierung anzubieten. Beispiele: "für Eltern“, "für Sportliche“ etc. Die wichtigsten Keywords der letzten Jahre waren beispielsweise "besondere Geschenke“, "cooles Geschenk“ oder "Geschenkideen“.

Paketbeilagen vom Weihnachtsmann

Ein kleiner Gruß vom Weihnachtsmann als Paketbeilage sorgt für ein positives Einkaufserlebnis.

Lager maximieren

Ein ausverkaufter Artikel sorgt beim Kunden für schlechte Stimmung. Shopbetreiber sollten sicherstellen, dass alle Produkte bis Weihnachten lieferbar sind.

Wie steht’s um das Retourenmanagement?

Auch das gehört dazu: Den Beschenkten gefallen ihre Geschenke nicht. Überlegen Sie sich besondere Umtausch-Bedingungen für das Weihnachtsgeschäft. Frist-Verlängerungen, Umtausch-Aktionen bis Ende Dezember oder versandkostenfreie Nachbestellungen sind Möglichkeiten.

Service, Service und noch mehr Service

Gerade im Weihnachtsgeschäft, das nicht nur für Händler, sondern auch Kunden stressig ist, sollten Anfragen zeitnah beantwortet werden.  Dazu lohnt es sich, die wichtigsten Fragen schon im Shop zu beantworten und das Service-Team zu vergrößern.

Die Werbetrommel rühren

Auch wenn an Weihnachten kaum ein Kunde zum Kaufen animiert werden muss, der eigene Shop muss beworben werden, damit Kunden bei Ihnen landen und kaufen. Machen Sie sich sichtbar, sowohl in den Social Media als in Bildern auf Instagram oder Pinterest. Nutzen Sie die viralen Effekte. Adventskalender oder andere vorweihnachtliche Rabatt-Aktionen sollten in den sozialen Medien publik gemacht werden.


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Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Online-Marketing, E-Commerce, Versandhandel, Kundenservice

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