23.07.2013 | E-Commerce

Bekleidungshandel weiter im Aufschwung

Mit Schuhen ging Zalando an den Start. Heute gehört der Internethändler zu den erfolgreichsten Europas.
Bild: Haufe Online Redaktion

Immer mehr Europäer bestellen Kleidung im Internet. Dies geht aus dem „Europe Clothing B2C E-Commerce Report 2013“ des Marktforschers Ystats hervor. In Deutschland ist die Kategorie Bekleidung sogar die größte im B2C-Online-Handel.

In der EU beträgt der Anteil der Personen, die T-Shirts, Hosen und Sportartikel online kaufen, inzwischen über 20 Prozent. Allein in Deutschland ist der Anteil der Kategorie Bekleidung am gesamten B2C-E-Commerce um fast ein Drittel gestiegen. Während sich hierzulande noch immer einiges tut, ist der Markt in Großbritannien bereits sehr ausgereift. Fast die Hälfte der Erwachsenen sucht bei der Suche nach Kleidung gezielt im Internet. Dort zählten Anfang des Jahres Asos und Debenhams zu den beliebtesten Onlinehändlern für Modeartikel. In Frankreich liegt der Anteil der Online-Shopper nicht viel niedriger. Beinahe die Hälfte der Internetuser hat dort im vergangenen Jahr im Internet Bekleidung erstanden. Die führenden Händler sind La Redoute und 3 Suisse.

Auf Expansion stehen hingegen die Zeichen in Osteuropa. So stiegen die Umsätze der Bekleidungshändler im Internet 2012 um 40 Prozent. Bekleidung, Schuhe und Accessoires waren damit die beliebtesten Online-Produkte, fast die Hälfte aller Onlineshopper kaufte Artikel dieser Kategorie. Einzelne Händler schaffen Umsatzsteigerungen um das 6-fache mit Wildberries, Lamoda, Quelle und Kupivip an der Spitze der Liste der erfolgreichsten Online-Händler. Im Wachstum befinden sich auch die Märkte in Polen, Estland, Kroatien, Mazedonien und der Türkei.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, E-Commerce

Aktuell

Meistgelesen