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B2B-Unternehmen in guter Stimmung

Die B2B-Branche profitiert vom Online-Handel.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Stimmung unter B2B-Unternehmen ist gut. Das zeigt der "B2B E-Commerce-Konjunkturindex" von Intellishop und dem ECC Köln. Der Vergleichsindex bietet Zahlen für das B2B-Geschäft, die nicht durch Daten aus dem B2C-Geschäft verfälscht sind.

Die Stimmung unter den B2B-Unternehmen ist gut. 41,4 Prozent der Studienteilnehmer bewerten die Gesamtumsätze der letzten beiden Monate als "eher positiv", 17,2 Prozent sogar als "sehr positiv". Nur 13,8 Prozent sind mit den Ergebnissen im abgefragten Zeitraum unzufrieden.

Nur etwas schlechter das Ergebnis der Frage nach den E-Commerce-Umsätzen: Hier bewerten 37,9 Prozent ihre Lage als „eher positiv“, 10,3 Prozent als "sehr positiv". Komplett unzufrieden zeigen sich mit 6,9 Prozent die Wenigsten. Für den B2B E-Commerce ein durchweg positives Zeichen.

Entsprechend optimistisch blicken die Unternehmen in die Zukunft. 55,2 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre Gesamtumsätze leicht verbessern werden, 10,3 Prozent rechnen sogar mit einer starken Verbesserung. Auch hier liegt die Quote derer, die pessimistisch in die Zukunft blicken, mit 6,9 Prozent sehr gering.

E-Commerce holt auf

Nach der Aufteilung der Umsätze gefragt, beurteilen die Meisten die Gesamtumsätze besser als die über das Internet generierten. So bewerten 37,9 Prozent ihre E-Commerce-Umsätze im September und Oktober als "eher positiv", während die Gesamtumsätze sogar von 41,4 Prozent so eingestuft werden. Gleichzeitig wird die Umsatzentwicklung im Web deutlich positiver beurteilt als die Gesamtumsätze. 17,2 Prozent erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine starke Verbesserung der E-Commerce-Umsätze, nur 10,3 Prozent der Gesamtumsätze. Keiner der Befragten rechnet mit einer Verschlechterung der Verkäufe, die übers Internet zustande kommen.

Fazit: Mit einer Gesamtpunktzahl von 144,8 ist die Stimmung unter den Befragten gut, wobei die internetbasierten Umsätze nur leicht hinter den Gesamtumsätzen zurückbleiben. Gleichzeitig geht die Mehrheit davon aus, dass das Internet als Absatzkanal weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Der Großteil der für den B2B-E-Commerce befragten Unternehmen (62,1 Prozent) kommt aus dem Handel, jeweils 24,1 Prozent sind Hersteller oder kommen aus der Investitionsgüterbranche. Außerdem wurden Dienstleister (20,7 Prozent), Firmen aus dem verarbeitenden Gewerbe (17,3 Prozent) und der Lebensmittelbranche (13,8 Prozent) befragt. Der Rest setzt sich zusammen aus sonstigen Unternehmen, Unternehmen aus dem Bildungswesen, der IT oder dem Gesundheitswesen.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, B2B, E-Commerce

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