22.12.2011 | Vertrieb

Deutsche mit Nachholbedarf beim Online-Shopping

Knapp drei Mal im Monat kaufen Deutsche online. Im internationalen Vergleich ist das relativ selten, wie eine Studie von Pwc nun ermittelt hat.

Shopping-Könige sind demnach die Chinesen mit mehr als acht Einkäufen im Monat. Auch im Vereinigten Königreich (4,3) und in den Vereinigten Staaten (5,2) sind die insgesamt 7.000 befragten Konsumenten aktiver. Auch sonst liegen die Konsumenten aus dem Reich der Mitte vorn. 60 Prozent bestellen Bekleidung und Schuhe im Internet, im Vereinigten Königreich liegt der Schnitt bei 31 Prozent, in den Niederlanden sogar nur bei 23 Prozent. Dabei bestellen chinesische Konsumenten in der Regel gleich beim Hersteller (60 Prozent), während Deutsche eher die Websites von Online-Händlern aufsuchen (31 Prozent). Alle Befragten schätzen am Internet die Möglichkeit, jedes Produkt an jedem Ort und zu jeder Zeit besorgen zu können. Außerdem fallen Recherche und Vergleich verschiedener Produkte leichter.

Auch Sicht der Experten von Pwc sollten Unternehmen den stationären Handel konsequent in eine internationale Multichannel-Strategie einbinden, wobei die landesspezifischen Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. So schätzt immerhin jeder Dritte die Möglichkeit, online bestellte und gelieferte Waren letztendlich im Ladengeschäft umzutauschen, jeder vierte bestellt gerne online, um die Waren dann aber in einer Filiale abzuholen. (sas)

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