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Warum Big Data im E-Commerce kaum Chancen hat

Mehr als die Hälfte der Befragten Europäer sieht in Big Data mehr Nachteile als Vorteile.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gerade im E-Commerce spielt Big Data für Unternehmen eine große Rolle. Daten zum Einkaufsverhalten der Kunden stehen besonders im Fokus. Doch die Verbraucher spielen nicht mit: Weniger als die Hälfte will den Geschäften für ein verbessertes Einkaufsverhalten persönliche Daten überlassen. So die Ergebnisse einer Studie.

Das denkt Europa über Big Data

Mehr als die Hälfte der Befragten Europäer sieht in Big Data mehr Nachteile als Vorteile, ein Drittel erkennt mehr Vorteile und 17 Prozent sind neutraler Meinung. Ein einheitliches Bild ergibt sich bei Fragen nach der Weitergabe persönlicher Daten an Dritte, insbesondere zu kommerziellen Zwecken. Nur zehn Prozent würden der Weitergabe ihrer Daten zu Werbezwecken und Marketingaktionen an Dritte zustimmen. Das sind die Ergebnisse der Studie "Big Data“ von TNS Infratest.

Big Data stößt im E-Commerce auf Skepsis

Geschäfte nutzen gesammelte Daten für die Anpassung an die Kundenwünsche. Grundsätzlich fühlen sich 39 Prozent dabei wohl. Auch begrüßen 37 Prozent die Nutzung der Daten, um individualisierte Angebote zu erhalten. Jedoch, beim Verkauf von Daten zu Werbe- und Marketingzwecken an Dritte, plädieren 45 Prozent auf ein Verbot und 32 Prozent fühlen sich unwohl damit. Insbesondere das Verschicken von Angeboten auf Basis von Daten über Einkommen (60 Prozent) und Standorte (50 Prozent) stößt beim Verbraucher auf Ablehnung.


TNS Infratest befragte im Auftrag des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation, über 8.000 Menschen in acht europäischen Ländern.


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Schlagworte zum Thema:  Big Data, Datenschutz, E-Commerce

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