25.11.2011 | Vertrieb

Banken stärken Filialvertrieb

Die Filiale überlebt: 54 Prozent der Bankhäuser wollen bis zum Jahr 2014 den Filialvertrieb ausbauen. Diese Zahlen liefern Steria Mummert Consulting und das F.A.Z.-Institut im „Branchenkompass 2011 Kreditinstitute“.

Darüber hinaus plant außerdem jedes fünfte Institut die Entwicklung neuer Filialkonzepte für bestimmte Zielgruppen oder Produktsparten. Denn trotz Online-Banking möchten 80 Prozent der Befragten finanzielle Angelegenheiten am liebsten im persönlichen Gespräch mit einem Kundenberater abklären. Für die Branche bedeutet dies eine zusätzliche Herausforderung, denn es gilt, moderne Servicedienste über verschiedene Vertriebswege anzubieten. Klaus Schilling, Bankenexperte des Beraters Steria Mummert, sieht deshalb die Filiale als Servicezentrum, wo die verschiedenen Vertriebskanäle letztendlich zusammenlaufen. So würden viele Kunden die Filiale dazu nutzen, um Investitionsentscheidungen durch eine persönliche Beratung abzusichern. Rund die Hälfte der Bundesbürger wechsle zwischen den verschiedenen Kanälen hin und her, je nach Bedarf und Anliegen. Von der Beratung in der Filiale versprächen sie sich schließlich einen individuellen Mehrwert zu den Angeboten, während das Internet für standardisierte Produkte tauge. (sas)

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