06.06.2013 | B2B

Informationsbeschaffung erfolgt immer öfter im Web

Für B2B-Einkäufer eine immer wichtigere Anlaufstelle: Google
Bild: Google

Im Beschaffungsprozess geht im B2B-Bereich nichts ohne persönliche Kontakte. An zweiter und dritter Stelle rangieren aber schon Suchmaschinen und die Websites der Anbieter. Dies zeigt eine Studie der Universität Münster im Auftrag von Google.

Schon heute setzen 89 Prozent der Befragten in Sachen B2B-Beschaffung auf Suchmaschinen als Informationsquelle. Mehr als zwei Drittel sind der Meinung, dass es insbesondere für unbekannte Unternehmen wichtig ist, in Suchmaschinen gut auffindbar zu sein, damit auch sie in der Vorauswahlphase berücksichtigt werden. Selbst zu einem späteren Zeitpunkt im Beschaffungsprozess nutzen 68 Prozent der Befragten Suchmaschinen, um bereits bekannte Anbieterwebsites aufzurufen. Social-Media-Kanäle sind bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen hingegen lediglich für ein Viertel der Studienteilnehmer (23 Prozent) von Bedeutung. Auch die klassische Werbung spielt laut Google eine eher untergeordnete Rolle.

Prof. Klaus Backhaus, Leiter des Instituts für Anlagen und Systemtechnologien an der Universität Münster, erläutert: "Digitale Kanäle wie Suchmaschinen und Unternehmenswebsites haben ihren Siegeszug bei der Informationsbeschaffung auch schon im B2B-Bereich angetreten." Bereits in fünf Jahren könne der Online-Anteil zwei Drittel der Informationsbeschaffung ausmachen.

Die Ergebnisse basieren auf einer zweistufigen Befragung – elf Tiefeninterviews mit am Beschaffungsprozess Beteiligten in B2B-Unternehmen und 150 TNS-Emnid-Telefoninterviews mit Entscheidern in Unternehmen aller Größen.

Schlagworte zum Thema:  Mittelstand, Online-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Vertrieb

Aktuell

Meistgelesen