12.08.2016 | Auma

Messen: Mehr Besucher aus Süd- und Ostasien

Trotz angespannter Sicherheitslage kamen viele Messebesucher aus dem entfernten Ausland.
Bild: Thomas Plettenberg/Messe München

Mehr als 2,5 Millionen ausländische Besucher kamen im vergangenen Jahr auf Deutschlands Messen. Immer beliebter werden sie bei Einkäufern aus Asien. Das meldet der Auma Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. 

Mehr als eine halbe Million der Besucher kamen demnach aus Ländern außerhalb Europas. Immer wichtiger werden die Messen für Einkäufer aus Asien; 2015 kamen 230.000 Interessenten aus Süd-, Ost und Zentralasien. Dies war die höchste aus dieser Region je erreichte Besucherzahl, trotz eines turnusmäßig etwas kleineren Messeprogramms und einer angespannteren Sicherheitslage als in den Jahren zuvor. Die wichtigsten Besucherländer aus Asien waren die Volksrepublik China mit etwa 75.000 Interessenten, gefolgt von Indien (38.000), Japan (28.000) und der Republik Korea (25.000).

Messen: Aus Übersee kommen hauptsächlich Fachbesucher

Wichtige Besuchergruppen sind auch die Nordamerikaner: Gut 55.000 kamen aus den USA, weitere 17.000 aus Kanada. Zudem stoßen deutsche Messen auch im Nahen und Mittleren Osten auf große Resonanz. Von den insgesamt 90.000 Besuchern aus dieser Region kamen 25.000 aus Israel und jeweils etwa 12.000 aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Iran. Mit 60.000 Interessenten kamen etwas weniger aus Lateinamerika. Der Auma führt dies auf die Wirtschaftsprobleme in einigen Staaten zurück.

Während Interessenten aus Übersee nahezu ausschließlich Fachbesucher sind, kommen aus dem europäischen Ausland auch viele Besucher zu den großen Publikumsmessen. Insgesamt kamen etwa 1,65 Millionen aus der EU und 360.000 aus anderen Ländern Europas. Die wichtigsten Länder waren die Niederlande (225.000), Italien (175.000), Österreich (165.000), Frankreich und die Schweiz (je 140.000), Großbritannien (135.000) sowie Belgien (125.000). 


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