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Fünf Tipps für die Vorbereitung auf den Weihnachtsansturm

Das Weihnachtsgeschäft ist zentral für den Handel.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Für den Einzelhandel hat das Weihnachtsgeschäft einen ganz wesentlichen Anteil am Erfolg eines Geschäftsjahres. Wie Sie den Ansturm besser bewältigen, hat Ebay Enterprise in ein paar Tipps zusammengefasst.

1. Abteilungsübergreifendes Team speziell für das Weihnachtsgeschäft

Ein solches Team sollte der erste Schritt bei der Planung sein, da das Weihnachtsgeschäft alle Abteilungen betrifft – vom Verkauf bis hin zur Buchhaltung. In dem Team sollten daher alle Abteilungen repräsentiert sein und Leistungskennzahlen, Zuständigkeitsbereiche und die Kommunikationsstrategien vorab vereinbaren. So können Fehlkommunikation zwischen Teams mit unterschiedlichen Prioritäten und interne Schwierigkeiten verhindert werden.

2. Vorbereitung für den Online-Ansturm

Die kurzen, heftigen Anstiege der Besucherzahlen und die damit verbundenen Transaktionen sind eine starke Belastung für das System, das normalerweise für eine deutlich geringere Nachfrage ausgelegt ist. Cloud-basierte Netzwerke können Händlern einen Kapazitätsüberschuss bieten, der es ihnen ermöglicht, solch große Fluktuationen zu bewältigen, ohne großartig in ihre Infrastruktur investieren zu müssen.

3. Pünktliche Lieferungen

Wir raten Händlern, eng mit den Logistik- und Transportunternehmen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass diese die erwarteten Versandmengen bewältigen können und die Leistungserwartungen kennen. Die Zusammenarbeit mit mehreren Transportunternehmen kann die Risiken senken. Ähnlich wichtig ist es, vorab die Leistungen der Partner zu prüfen und deren Feedback mit einzubeziehen. Das Transportnetzwerk hat eine begrenzte Kapazität, sodass in Stoßzeiten aus einem verlässlichen 2-Tage-Lieferservice ein 2-3-Tage-Lieferzeitraum werden könnte. Das ist nicht ideal, aber es ist besser, dies im Voraus zu wissen, um die Erwartungen der Kunden von vornherein realistisch zu gestalten - zum Beispiel durch Bestellungsbestätigungs-E-Mails-, statt sie zu enttäuschen. 

4. Kombination von Ressourcen

Händler mit einem Filial-Netzwerk und Omnichannel-Optionen – wie beispielsweise Click-and-Collect oder Ship-from-Store – sind in einer beneidenswerten Position. Diese Kombination von Ressourcen half Händlern im letzten Jahr, viele Lieferungen über Ship-from-Store-Dienstleistungen und lokale Transporte abzuwickeln oder den Kunden Abholungen in nahegelegenen Filialen anzubieten und so die Belastung zentraler Lieferstellen zu mindern.

5. Kundenbetreuung

Sie ist ein Schlüsselfaktor zur Lösung von Problemen unzufriedener Kunden. Ein ausgelagerter Kundenservice kann zur Bewältigung kapazitätsüberschreitender Anfragen beitragen und Ressourcen ergänzen, wenn sie am meisten gebraucht werden. Ein Schlüsselaspekt, den Händler oft übersehen, bildet dabei die Kommunikation nach außen – das Feedback an die Kunden. Wenn es beispielsweise doch zu Verzögerungen kommt, sollte dies den Kunden mitgeteilt werden, egal ob durch eine E-Mail, Website Messaging, Social-Media-Kanäle oder durch eine automatisierte, telefonische IVR-Nachricht.

Mehr erfahren Sie in unserer Serie "Fit für das Weihnachtsgeschäft"

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Handel, Versandhandel, Zustellung, Kundenservice

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