26.07.2016 | Unternehmenskommunikation

PR-Profis befassen sich mit Big Data

Noch etwas unsicher sind PR-Fachleute im Umgang mit Big Data.
Bild: Corbis

Auch in der Unternehmenskommunikation ist Big Data ein Thema. Vorerst bleibt jedoch die persönliche Kommunikation das wichtigste Instrument. So das Fazit des European Communication Monitor (ECM) für den über 2.700 Kommunikationsprofis europaweit befragt wurden.

72 Prozent der europäischen Kommunikationsfachleute gehen demnach davon aus, dass Big Data ihre Arbeit grundlegend verändern wird. Bisher besitzt jedoch nur eine Minderheit umfassendes Wissen über den Einsatz großer Datenmengen in der Unternehmenskommunikation. Knapp der Hälfte fehlt es an analytischen Fähigkeiten, nur 21 Prozent der Abteilungen oder Agenturen haben mit Big-Data-Aktivitäten bereits begonnen.

Für 78 Prozent der Befragten ist die persönliche Kommunikation auch 2016 das wichtigste Instrument in der Unternehmenskommunikation. Knapp dahinter folgen die Online-Kommunikation über die Website, E-Mail oder Intranet (77 Prozent) sowie die Social-Media-Kommunikation (76 Prozent).

PR: Social Media werden noch wichtiger

Damit ist die Bewertung der Relevanz der Social Media in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die breite Mehrheit der Befragten (89 Prozent) geht davon aus, dass sie in den kommenden drei Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Das Nachsehen haben dabei die Printmedien. Ein gutes Drittel der PR-Profis erkennt einen Bedeutungsverlust. In den Umfragen von 2007 bis 2011 galten sie noch als der wichtigste Kanal der Stakeholder-Kommunikation. 


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Schlagworte zum Thema:  Unternehmenskommunikation, Agentur, Big Data

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