21.07.2016 | Markenranking

Neuer Index der GIK bewertet Markenstärke

Das Rennen um die Gunst der Kunden gewinnen dieses Mal Amazon, Audi und BMW.
Bild: Stockbyte

Ein neuer Index soll die Stärke von Marken messen. Die laut "Best for Tracking (b4t) Brand Relevance Score“ ermittelten fünf relevantesten Marken Deutschlands sind Amazon, Audi, BMW, Nivea und Mercedes-Benz. Entwickelt wurde der Score von der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK).

Die GIK, ein Gemeinschaftsunternehmen der Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Gruner + Jahr, Hubert Burda Media sowie der Funke Mediengruppe, veröffentlicht künftig vier Mal im Jahr für jede erhobene Marke eine Kennzahl zur Markenstärke. Der "b4t Brand Relevance Score“ verdichtet dazu Daten aus dem "b4t Markentracking“, für das kontinuierlich 14.000 Verbraucher zu ihrer Markenwahrnehmung befragt werden.

Bekanntheit und Sympathie machen Markenstärke aus

Zwei Indikatoren sind dabei von zentraler Bedeutung: Die Brand Attention, die sich aus den Werten der Markenbekanntheit und der Werbeerinnerung zusammensetzt sowie die Brand Affection, zusammengesetzt aus den Daten zur Markensympathie und Markenbegeisterung. Dieser Score soll Auskunft darüber geben, wie stark eine Marke in den Köpfen der Verbraucher verankert ist, wo sie im Vergleich zum Wettbewerb steht und welche Risiken und Chancen in der Weiterentwicklung der Marke liegen könnten. Dass die von der GIK ermittelten Kennzahlen keine fundamental neuen Erkenntnisse liefert, zeigen die Top 5 unter denen sich Unternehmen befinden, die auch in anderen Markenrankings auftauchen. Dennoch bietet der Score Unternehmen die Möglichkeit, den eigenen Markenstatus mit denen der Konkurrenz zu vergleichen.

In der ersten Ausgabe wurden Amazon, Audi, BMW, Nivea und Mercedes-Benz als die Top-5-Marken mit dem höchsten Score ermittelt. Als sogenannte Power Player - Marken, die in den Köpfen verankert und geliebt werden – werden beispielsweise Samsung, Apple und Sony genannt. Nokia, AEG und Arcer zählt der Index hingegen zu den Potentials, also Marken, die sich noch in viele Richtungen entwickeln können. 


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Schlagworte zum Thema:  Marke, Markenführung, Marketing

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