02.08.2012 | Yahoo-Studie

Verbraucher misstrauen Mobile Banking

Viele Bankkunden ziehen den Schalter dem Smartphone vor.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Lediglich 16 Prozent der von Yahoo im Rahmen einer aktuellen Studie Befragten erledigen ihre Bankgeschäfte via Smartphone. Die Mehrheit fürchtet um die Sicherheit privater Daten und bevorzugt deshalb Schalter oder Online-Banking. Dabei dient das Web durchaus als Informationsquelle für Finanzgeschäfte.

60 Prozent der Umfrageteilnehmer nennen Sicherheitsbedenken als Hauptgrund, weshalb mobile Banking für sie nicht infrage kommt. 30 Prozent fehlt noch ein internetfähiges Gerät und zwei Prozent finden schlichtweg keinen Gefallen an den angebotenen Applikationen ihrer Hausbank. Trotzdem gilt das Internet für mehr als die Hälfte als eine der zentralen Informationsquellen auf der Suche nach Spartipps oder Versicherungsvergleichen. Die Studie belegt zudem, dass das Web allen Altersgruppen als Berater diene, so das Fazit von Heiko Genzlinger, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland. Aus diesem Grund würde sich die Abwicklung von Finanzgeschäften in Zukunft zunehmend ins Internet verlagern.

Bei Online-Werbung geht es den Usern um eine schnelle und einfache Informationsgewinnung. 49 Prozent wollen durch sie an zusätzliche Informationen kommen und freuen sich deshalb über entsprechende Links innerhalb der Anzeigen. 39 Prozent halten es für selbstverständlich, dass Finanzdienstleister ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet bewerben.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Finanzwirtschaft, Online-Marketing

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