09.05.2016 | Social Media

Worauf es bei Twitter-Ads wirklich ankommt

Werbung auf Twitter: Was macht einen sponsored Post erfolgreich?
Bild: Haufe Online Redaktion

Seit etwas mehr als einem Jahr kann auch in Deutschland Werbung auf Twitter geschaltet werden. Genügend Zeit um zu testen, welche gesponsorten Tweets die besten Resultate liefern. Wie also muss eine Twitter-Ad aussehen, um erfolgreich zu sein?

#1 Schnäppchen wirken

Das Schnäppchen-Gen ist weit verbreitet – auch auf Twitter. Findige Marketer können sich das zunutze machen, um ihre gesponsorten Tweets mit Preisnachlässen anzureichern. Der Preis pro Conversion kann dadurch um bis zu 40 Prozent sinken. Wichtig: Am besten funktioniert diese Vorgehensweise, wenn das Schnäppchen mit einer prozentualen Preisersparnis angepriesen wird.

#2 Neu ist immer besser

Niemand interessiert sich für Neuigkeiten von vorgestern - im Gegensatz zum Trend von morgen. Twitter-Ads die neue Produkte und Dienstleistungen promoten, weisen ein Viertel niedrigere Kosten pro Klick auf.  

#3 Dringlichkeit betonen

Twitter selbst hat herausgefunden, dass Twitter-Ads, die eine große Dringlichkeit betonen, besser performen. Beinhaltet eine Ad die Wörter „schnell“, „nur für kurze Zeit“ oder „Beeilung“, resultiert das nicht nur in eine zehn Prozent höhere Klickrate. Auch die Kosten pro Conversion fallen um zehn Prozent.

#4 Multimediale Unterstützung

Wenn man vergleicht wie Tweets mit und ohne Bilder oder Videos abschneiden, ist die Verwendung von multimedialen Bestandteile bei Twitter-Ads nicht optional, sondern obligatorisch. Twitter-Ads mit Bildern oder Videos weisen eine 300 Prozent höhere Engagement-Rate und 52 Prozent mehr Retweets auf.

#5 Hashtags helfen nicht

Hashtags sind eine tolle Erfindung. Bei Twitter-Ads helfen sie in der Regel aber nicht. Laut Twitter ist Werbung mit Hashtags teurer, wenn man den Preis mit den erzielten Conversions in Relation setzt. Eine aussagekräftige Call-to-Action ohne Hashtags ist meistens effektiver.

#6 Die perfekte Länge wählen

Auch Twitter-Ads dürfen maximal 140 Zeichen lang sein. Die besten Resultate liefert Twitter-Werbung mit 40 bis 60 Zeichen. Es ist also nicht nötig, möglichst viele Informationen in 140 Zeichen zu quetschen. Besser ist eine kurze, aber prägnante Nachricht.

#7 Neugier mit Fragen wecken

Twitter-Ads die Fragen beinhalten schneiden bei Erfolgsmessungen positiver ab. Die Klickrate bei Fragetweets ist 16 Prozent höher und auch die Kosten pro Klick sinken im Vergleich zu herkömmlichen Tweets um zehn Prozent.

#8 Wettbewerbe animieren

Mit die besten Ergebnisse bei Twitter-Ads erzielen Wettbewerbe. Preist ein gesponsorter Tweet einen Preis an, den es zu gewinnen gilt, steigt die Conversionrate. Bei Twitter-Ads mit den Wörtern „gewinnen“ oder „Wettbewerb“ gar um 40 Prozent.

 

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