26.11.2013 | Serie Suchmaschinenoptimierung

Wie Social SEO funktionieren kann

Serienelemente
Social SEO verbindet SEO mit Social Media.
Bild: PhotoDisc Inc.

Social SEO ist geboren und steigt in den nächsten Jahren zu einer wichtigen SEO-Disziplin auf. Social Media und SEO sind längst kein Widerspruch mehr, sondern gehen Hand und Hand. Trotzdem tun sich viele Unternehmen schwer, ihre SEO-Aktivitäten im Einklang mit Social Media zu bringen. Wir zeigen, was es beim Thema Social SEO zu beachten gilt.

Sogenannte Social Signs werden immer wichtiger für Suchmaschinenoptimierer. Das allein ist Grund genug, Social Media als Teil eines jeden SEO-Projekts zu sehen und Social SEO zu betreiben. Die Voraussetzungen dafür sind gut, da SEO immer mehr auf qualitative und hilfreiche Inhalte setzt und es eben genau diese Art von Inhalten ist, die in sozialen Netzwerken gerne geteilt werden. Der vermeintliche Selbstläufer ist die Verbindung von SEO und Social Media deswegen aber noch lange nicht, zumal Social SEO noch ganz am Anfang steht. Das primäre Ziel von Social SEO ist es, so viele Social Signs wie möglich zu erzeugen. Also die Inhalte so viral wie möglich zu bekommen. Allerdings gilt wie bei Backlinks, dass die Qualität von Social Signs je nach Profil bzw. Nutzer variieren kann.

Vertrauen schaffen

Vertrauen ist eine ganz wichtige Einheit in sozialen Netwerken und für den Erfolg von Social SEO ganz entscheidend. Auch heute sehen wir noch Marken, die Social Media nur dazu benutzen, um ihre Produkte so oft wie möglich zu promoten. Dadurch gewinnt man keine Follower, ja vergrault und langweilt sogar vorhandene. Im schlimmsten Fall beschädigt man damit gar seine Marke und erreicht das Gegenteil davon, was Social SEO will. Nehmen wir aber an, ein Unternehmen schafft es, seine Social-Media-Anhänger zu unterhalten und ihnen zu helfen, statt sie mit Spam zu bombardieren. Das bringt Vertrauen und wird auch belohnt. Durch Klicks, Kommentare und eine positive Einstellung gegenüber der Marke. Wichtig ist auch die Interaktion. Ihre Follower wollen ernst genommen werden. Gestalten Sie Ihren Social-Media-Auftritt deswegen nicht nur lebendig, sondern auch reaktiv.

Reputation aufbauen

Ihre Inhalte müssen stimmen, das gilt für SEO und insbesondere für Social SEO. Idealerweise traben Sie bei den wichtigen Themen Ihrer Zielgruppen nicht hinterher, sondern geben den Ton an. Googles denkt in Themenfeldern und Kategorien. Wenn Sie kontinuierlich gute Inhalte zu einem Thema liefern, wird Google das bemerken und Sie in dieser Kategorie in den Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) belohnen.

Reputation ist auch für Social SEO wichtig. Der Mensch denkt ebenfalls in solchen Kategorien. Idealerweise merkt auch ein Facebook-Nutzer, dass Sie immer wieder gute Inhalte zu einem Thema bieten, das ihn interessiert. Er liked Ihre Seite und sowohl SEO als auch Ihr Social-Media-Auftritt profitieren. Ein wichtiger Bestandteil hierbei ist der Google Authorship. Verknüpfen Sie Ihre Artikel mit Ihrem Autorenprofil oder Ihrer Google Plus Seite. So können SEO und Social Media noch besser ineinandergreifen und Google kann noch besser zuordnen, wer auf welchem Gebiet Vorreiter ist. In Zukunft wird es unvermeidbar für Social SEO, den Google Authorship zu nutzen.

Einfachheit bieten

Fast schon selbstverständlich ist es, unter jedem Artikel Social-Media-Buttons zu haben. So sparen sich Ihre Leser den Weg vom Kopieren bis zum Posten in einem sozialen Netzwerk. Vergleichen Sie diesen Prozess mit der Absprungrate in einem Shop. Je komplizierter der Kaufprozess, desto mehr potentielle Käufer steigen aus, bevor Sie den finalen Schritt erreicht haben. Social-Media-Buttons gehören deswegen zur Grundausstattung von Social SEO.

Sie können aber noch mehr tun, um Ihre Leser bereits auf Ihrer Webseite für Social Media zu begeistern und so Social SEO voranzutreiben. Eine Möglichkeit ist es, Tweets oder Kommentare regelmäßig zu veröffentlichen. Das erfüllt nicht nur die gewünschte Interaktion, sondern sorgt dafür, dass sich Ihre Leser ernst genommen fühlen. Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, denken Sie über Social-Media-Möglichkeiten im Fließtext nach. Sie haben ein prägnantes Zitat? Platzieren Sie direkt dahinter einen Tweet-Button. Auch diese Methode kann zu Social-Signs führen, die wiederum Social SEO profitieren lassen.

Bei allem Engagement in sozialen Netzwerken sollte der Fokus am Ende trotzdem auf der eigenen Homepage liegen. Hier wollen Sie die Besucher haben. Soziale Netzwerke sind dagegen nur eine Brücke, ein Verbindungsstück, über das Sie mit Ihren Lesern effizienter kommunizieren können. Im Endeffekt sind soziale Netzwerke nicht so anders als Suchmaschinen, weil Sie Ihre Relevanz für Unternehmen hauptsächlich durch die Millionen bis Milliarden Nutzer erhalten. Ignorieren kann man diese Masse nicht, wohl aber seine Brand stärken, Besucher gewinnen und per Social SEO auch auf anderen Kanälen profitieren.

Schlagworte zum Thema:  SEO, SEM, Google Plus, Google, Suchmaschine, Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing, Marketing

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