Wegsehen oder Wegklicken - Viele Verbraucher haben keinerlei Interesse an Werbung. Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Werbung wird grundsätzlich als störendes Element beim Medienkonsum angesehen. Doch laut einer Umfrage von Omniquest gilt das für Onlinewerbung ganz besonders. 60 Prozent klicken sie so schnell wie möglich weg.

43 Prozent der Befragten empfinden Werbung als störend und 40 Prozent versuchen sie irgendwie zu Umgehen – durch Ausschalten, Umschalten, Wegsehen oder Wegklicken. Weniger als 23 Prozent werden durch Werbung zum Kauf angeregt, aber immerhin 37 Prozent nutzen sie als Informationsquelle. Ein Ergebnis, dass sich Werbende wohl anders gewünscht hätten.

Internet- aber auch TV-Werbung empfindet die Hälfte der Umfrageteilnehmer als störend. Doch während 60 Prozent Internet-Anzeigen so schnell wie möglich wegklicken, sehen sich 53 Prozent Fernsehspots trotzdem an. 34 Prozent finden sogar Gefallen daran und 27 Prozent verfolgen sie aufmerksam. Bei Internetwerbung trifft das nur auf 15 Prozent zu.

Onliner wünschen sich relevante Werbung

Vier von zehn Onlinern verwenden einen Adblocker. Das liegt offenbar auch daran, dass die Hälfte die Anzeigen nicht interessieren, weil es den werbenden Unternehmen nicht gelingt, die Werbung zielgenau auszuspielen.

Die Studie zeigt zudem, dass andere Werbeformen deutlich seltener auf Ablehnung stoßen. Radio-Spots stören 41 Prozent, Printanzeigen 18 Prozent und Werbung im Außenbereich sogar nur 14 Prozent. Offenbar stören Konsumenten jene Werbeformen besonders, denen sie sich nicht oder nur schwer entziehen können.

Weniger als 23 Prozent werden demnach durch Werbung zum Kauf angeregt, während immerhin 37 Prozent sie als Informationsquelle ansehen.

Studie belegt: Mobile Anzeigen werden meist versehentlich geklickt

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Marketing

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