07.11.2011 | Online-Marketing

Werbung in Suchmaschinen wird oft ignoriert

Nach einer aktuellen Studie von GroupSearch klicken Suchmaschinen-Nutzer, die sich vor einer Kaufentscheidung im Internet informieren, zu 90 Prozent auf die echten Suchmaschinenresultate. Auch innerhalb der Trefferlisten werden demnach Links auf Seiten mit allgemeinen beziehungsweise neutralen Inhalten eher angeklickt als Links, die direkt zu den Herstellern oder Marken führen.

Interessante Ergebnisse zum Thema Nutzung von Suchmaschinen bei der Kaufentscheidung hat jetzt eine Studie von GroupM Search erbracht. Demnach nutzt mittlerweile die große Mehrheit der Konsumenten (93 Prozent) vor dem Kauf eine Suchmaschine, wobei die meisten Nutzer (80 Prozent) die Ergebnisse ihrer Recherche als sehr nützlich oder sogar äußerst nützlich einstufen.

Generische Suchbegriffe werden verwendet

Ein weiteres interessantes Detail der Studie besteht darin, dass 86 Prozent der potenziellen Käufer ihre Suchanfragen nicht mit dem Marken- bzw. Produktnamen starten, sondern generische Begriffe verwenden, um sich Informationen einzuholen.

Hohes Interesse an echten Treffern

Interessant für die Werbetreibenden auf den Suchmaschinen dürfte auch sein, dass 90 Prozent der Nutzer nach der Anfrage auf Ergebnisse in der Trefferliste der Suchmaschine klicken und die bezahlten Werbeannoncen ignorieren.

Auch innerhalb der Trefferlisten werden demnach Links auf Seiten mit allgemeinen bzw. neutralen Inhalten eher angeklickt als Links, die direkt zu den Herstellern bzw. Marken führen.

Anpassung der Strategien angeraten

Für viele Unternehmen dürften diese Ergebnisse zu einer Überarbeitung ihrer Marketing- und Werbeaktivitäten im Internet führen. So ist es etwa empfehlenswert, das Ranking der eigenen Angebote in der regulären Trefferliste der Suchmaschinen zu verbessern, was etwa durch eine Optimierung der Webseiten im Hinblick auf die Erfassung durch Suchmaschinen möglich wird.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die eigenen Produkte bzw. Marken auch auf unabhängigen Verbraucherportalen, Preisvergleichsdiensten etc. vertreten sind.

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