Jeder schaut mit seiner Brille auf die Welt. Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Laut einer Studie kommen Werbetreibende und Mediaagenturen hinsichtlich der verwendeten KPIs nicht immer auf einen Nenner. Wie kann man so zusammenarbeiten?

Obwohl fast 60 Prozent der befragten Werbetreibenden und Mediaagenturen in Deutschland das Festlegen von KPIs als gemeinschaftlich beschreiben, legt eine Umfrage von Dataxu nahe, dass Agenturen und Marken tatsächlich Schwierigkeiten haben, sich auf gemeinsame KPIs zu einigen: So sagen 47 Prozent der Marken, dass die von den Mediaagenturen verwendeten KPIs nicht mit ihren Geschäftszielen übereinstimmen. Ebenso äußern 39 Prozent der Mediaagenturen, dass Marken in Bezug auf KPIs nicht flexibel seien.

56 Prozent der Marken und 53 Prozent der Mediaagenturen geben überdies an, dass es nicht einfach sei, von der jeweils anderen Seite aussagekräftige KPIs zu erhalten.

Mediabusiness: Verschiedene KPI-Präferenzen auf beiden Seiten

Dazu passt, dass 53 Prozent der deutschen Mediaagenturen davon überzeugt sind, genau zu wissen, welche KPIs am besten geeignet sind. Auch 50 Prozent der Marken behaupten das von sich.

Entsprechend haben die Befragten teilweise unterschiedliche Präferenzen bei den verwendeten KPIs angegeben: Die meisten Mediaagenturen konzentrieren sich laut Studie besonders auf Cost-per-Click (34 Prozent) und Umsatzsteigerung (31 Prozent), während die Werbetreibenden die Kundengewinnungskosten (41 Prozent) sowie die Anzahl der Shares oder Likes als Leistungskennzahlen bevorzugen (34 Prozent).

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Schlagworte zum Thema:  Mediaplanung, Werbung, Marketing

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