11.11.2011 | Online-Marketing

Werbende beurteilen wirtschaftliche Aussichten „zufriedenstellend“

Werbung treibende Unternehmen in Deutschland beurteilen die wirtschaftlichen Aussichten für das nächste Jahr „zufriedenstellend“. Laut einer Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (Owm) erwartet nur jeder Zehnte eine „gute“ Entwicklung.

Im vergangenen Jahr beurteilten noch 49 Prozent die Entwicklung als „gut“. Dem hingegen ist der Anteil derjenigen, die eine befriedigende Entwicklung vorhersehen, von 46 auf 77 Prozent gestiegen. Mit einem „schlechten“ bis „sehr schlechten“ Verlauf rechnen 13 Prozent, dieser Wert ist seit der letzten Befragung um elf Prozent gestiegen. Damit würden die Unternehmen die Konjunkturprognosen, dass sich der Aufschwung verlangsamen wird, bestätigen, so der Owm-Vorsitzende Uwe Becker.

Fast die Hälfte (47 Prozent) der werbenden Unternehmen wollen im nächsten Jahr ihre Werbebudgets erhöhen, 22 Prozent gehen von einem stagnierenden Werbevolumen aus und 14 Prozent rechnen mit sinkenden Werbeausgaben.

Ein großer Teil der Budgets wird in Online-Werbung investiert werden, 87 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihre Ausgaben hierfür erhöhen. Gleichzeitig bleiben jedoch auch die klassischen Medien interessant: 23 Prozent erhöhen den Print-Anteil im Media-Mix, 21 Prozent geben mehr für TV-Werbung aus.

Eine sehr hohe Relevanz bescheinigen 49 Prozent Social Media, der Rest misst den neuen Technologien nur eine sehr geringe Relevanz zu. Diese ambivalente Einstellung zeigt sich auch bei den Antworten auf die Frage, ob Soziale Medien Einfluss auf die Marke hat: Nur 13 Prozent glauben an einen starken Einfluss, 64 Prozent meinen, der Einfluss sei keinesfalls höher als der anderer Werbeformen. 18 Prozent sehen überhaupt keine Einflussmöglichkeiten und immerhin fünf Prozent vermuten eher schädliche Auswirkungen. Dennoch wollen 90 Prozent der Befragten ihre Ausgaben für Social Media in den kommenden zwölf Monaten erhöhen. (sas)

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